Radsport: 1. Warendorfer Karree
Wiederholung wahrscheinlich

Warendorf -

„Rund ums Karree“ hat vor vielen Jahren die Rundstrecken-Radrennen quer durchs Land als Begriff geprägt. Ein kleiner Rundkurs, meistens schnell, für Zuschauer gut zu verfolgen. Jetzt hat sich die Radsportabteilung der Warendorfer SU diesen Begriff zu eigen gemacht.

Sonntag, 07.05.2017, 15:05 Uhr

Auf dem Kopfsteinpflaster ist hier das Feld der Frauen unterwegs.
Auf dem Kopfsteinpflaster ist hier das Feld der Frauen unterwegs. Foto: René Penno

Mit dem 1. Warendorfer Karree hat sie nach 25 Jahren wieder ein Radrennen in die Kreisstadt geholt. Ob das nun auch fest installiert ist im Rennkalender, wird sich zeigen. Es ist aber das Ziel. Zweifel daran lassen die Veranstalter um Bernd Köster und Jan Rückert nach der Premiere auf dem Gelände der Sportschule der Bundeswehr nicht aufkommen.

Ja, natürlich gäbe es noch viel zu verbessern, sagten Köster und Rückert. „Aber wir sind zufrieden.“ Als die ersten Rennen liefen, wurde es ruhiger. Die Anspannung war weg. Alles lief wie am Schnürchen. Sogar die Felder wuchsen noch ein bisschen an. „Insgesamt“, so Köster, „kommen wir wohl auf rund 170 Starter. Ein paar Nachzügler sind noch dabei.“ Das konnte sich sehen lassen fürs erste Mal. Viel mehr hatten sie auch nicht erwartet. „Schade ist nur, dass so wenig Zuschauer hier sind“, meinte Bernd Köster.

Am Nachmittag wurde es dann doch noch ein bisschen voller, als die Hobbyfahrer und anschließend das Hauptrennen der Männerklasse B/C auf dem Plan standen. „Wir wollen mit dieser Veranstaltung zeigen, was wir machen“, erklärte Bernd Köster den Hintergrund des Renntages. Werbung in eigener Sache. „Wir wollen etwas für den Leistungssport tun“, so der Abteilungs-Vorsitzende der WSU-Radsportler. Lizenzfahrer wollen sie ansprechen, im Idealfall neue Mitglieder und neue Fahrer gewinnen. Mit dem Warendorfer Karree haben sie sich präsentiert, jetzt wissen auch die Radsportler aus NRW, wo Warendorf liegt. Die wussten auch den 1,4 Kilometer langen Rundkurs zu schätzen, der mit seiner Kopfsteinpflasterpassage gut ankam und so manchem Kräfte und Nerv raubte.

Ein Bild machte sich auch WSU-Präsident Ralf Sawukaytis. „Alle Achtung, was sie hier aus dem Boden gestampft haben“, lobte er. Was die Zuschauer angeht, müsse die Veranstaltung erstmal wachsen.

„Wir würden uns freuen, wenn es im nächsten Jahr eine zweite Auflage gibt“, haben sich Köster und sein Team das jedenfalls fest vorgenommen. Rund ums Karree ist auch im Radsport noch längst nicht aus der Mode gekommen.

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