Fußball-Rückblick
Hoetmars Zitterpartie geht weiter

Kreis Warendorf -

Es bleibt dabei: Hoetmar Fußballer müssen weiterhin um den Klassenerhalt zittern, das Polster auf die Abstiegsränge schrumpft von Sonntag zu Sonntag.

Montag, 08.05.2017, 20:05 Uhr

Eingeklemmt: Hoetmars Angreifer Jan Blome nimmt es hier gleich mit zwei Kinderhausern auf, das Spiel der Kreisliga A ging 1:1 auf.
Eingeklemmt: Hoetmars Angreifer Jan Blome nimmt es hier gleich mit zwei Kinderhausern auf, das Spiel der Kreisliga A ging 1:1 auf. Foto: Heinz Schwackenberg

Nach dem Heim-1:1 gegen die Reserve aus Kinderhaus beträgt der Vorsprung auf den Tabellenvorletzten nur noch drei Punkte. Die Hoetmarer sollten sich beim SC Füchtorf bedanken, der mit vollem Einsatz zu Werke ging und mit 3:1 in Beelen siegte. Ansonsten sähe es noch düsterer für die Schwarz-Gelben vom Wiebusch aus. Spielerisch waren sie den Münsteranern unterlegen, kämpferisch gab es diesmal nichts zu beanstanden. „Wir müssen mit dem Unentschieden gegen diesen Gegner vollauf zufrieden sein“, resümierte Spielertrainer Claus Hensel , der am kommenden Sonntag mit seinem Team vor einem ganz wichtigen Match steht: Um 15 Uhr geht es zu Schlusslicht Eintracht Münster.

Weitaus gelassener können die beiden übrigen hiesigen A-Ligisten den letzten Spielen entgegenblicken. Füchtorf hat mit dem Sieg in Beelen gerade die Everswinkeler von Rang vier verdrängt, die beim 1:4 gegen Spitzenreiter Wolbeck erwartungsgemäß den Kürzeren zogen. Am kommenden Sonntag stehen sich Füchtorf und Everswinkel gegenüber, die große Brisanz ist jedoch raus aus der Partie.

Dasselbe gilt auch seit Wochen für das heimische Bezirksliga-Trio. Sassenberg, am Samstag 3:5-Verlierer in Rhynern, ist längst abgestiegen, Freckenhorst (1:2 in Hamm) und Warendorf (spielfrei) haben sich im dichten Mittelfeld etabliert. Seit Sonntag steht auch der SVE Heessen als Absteiger fest, der SG Sendenhorst kann nichts mehr passieren.

Die Elf von Trainer Uli Leifken holte in einem aufregenden Match ein 1:1 bei Titelanwärter TSC Hamm, der in der 8. und 69. Minute gleich zwei Akteure ( Mustafa Akyüz und Kevin Kocaalan) per Ampelkarte verlor. Klar, dass TSC-Coach Mustafa Akyüz mal wieder sauer auf den Schiedsrichter war. „Wir arbeiten ein Jahr lang hier im Unionstadion und haben ein großes Ziel. Und dann kommt einer und beraubt uns. Das ist Diebstahl“, erklärte er dem Westfälischen Anzeiger. Die TSC-Führung durch Haris Kahric (37.) egalisierte Michael Schulte in der 70. Minute.

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