Reiten
Nur einer bleibt fehlerfrei

Ostenfelde -

Mitreißende Springen und Dressuren haben die heimischen Reitsportfreunde auch am Sonntag, dem dritten Tag des Vornholzer Sommerturniers begeistert. Die Amazonen und Reiter zeigten sich auf ihren vierbeinigen Begleitern von der besten Seite. Besser als den anderen gelang das jedoch Rene Sontag. Der sicherte sich den Sieg im Clemens-Nagel-Gedächtnispreis.

Montag, 24.07.2017, 17:07 Uhr

Rene Sontag gewann auf Daikiri den Clemens-Nagel-Gedächtnispreis. Er blieb im Stechen als einziger Starter ohne Abwurf.
Rene Sontag gewann auf Daikiri den Clemens-Nagel-Gedächtnispreis. Er blieb im Stechen als einziger Starter ohne Abwurf. Foto: Heinz Schwackenberg

Dieses Klasse-M**-Springen mit Stechen war der Höhepunkt und Abschluss des Turniers. Im Kreis der 38 Starterpaare sah es allerdings über lange Zeit nicht so aus, als würde es zu einer zweiten Runde kommen. Jan Andre Schulze Niehues vom RFV Warendorf meisterte den Parcours auf Con Camillo zwar recht früh mit einer strafpunktfreien Vorstellung in 66.51 Sekunden, dann aber scheiterte die Konkurrenz lange an den mächtigen Hindernissen. Und wenn ein Reiter fehlerfrei blieb, verwehrte die zu hohe Umlaufzeit ein Weiterkommen.

Erst Alexander Rottmann (RFV Vornholz), 22. Starter im Feld, brach auf Cornetti EE den Bann und zog auch ins Stechen. Zum guten Schluss zogen darüber hinaus Reinhard Lütke-Harmann (RV Albersloh) auf Carlotta K und Rene Sontag (RV Geisterholz) mit Daikiri in das Stechen ein.

Schulze Niehues legte vor und scheiterte auf Con Camillo an einem Hindernis Bei der Siegerehrung war er Dritter (*4.00/55.93). Sein Schicksal des einen Fehlers teilte Alexander Rottmann, an zweiter Stelle (*4.00/48.05), während Reinhard Lütke-Harmann sich mit dem vierten Platz zufrieden geben musste (*8.00/46.99). Einziger Reiter ohne Fehler im Stechen war Rene Sontag, letzter Starter im Feld. Er benötigte mit Daikiri im zweiten Umlauf 53.86 Sekunden.

Spannung pur bot auch die dritte Wertung für den Sparkassen-Dressurpokal. In der ersten der beiden Prüfungen, einer auf Trense zu reitenden L*-Dressur, dominierte Kristina Kremeyer (RFV „Gustav Rau“ Westbevern) auf Feine Piccolina (WN 8.30). Ihr folgten Maike Serries (RFV Alverskirchen-Everswinkel) mit Blind Date (WN 8.00) und Kathrin Jungnitz (RFV Vornholz) mit Swank Man (WN 7.70).

In der Kandaren-Prüfung der Klasse L* war die Milter Amazone Katharina Bröskamp der Konkurrenz voraus. Sie und Silvanos L trugen 8.20 Punkte zum Mannschaftsergebnis bei. Silber ging hier an Kristin Hoppe (RFV Vornholz) auf Rialta LS und Irmgard Pentrop (RV Albersloh), die Fira LM vorstellte (beide Wertnote 8.00).

In der dritten Mannschaftswertung übernahm der RFV Vornholz die Führung mit der Wertnotensumme von 23.60. Ihm folgte das Quartett des RFV Milte-Sassenberg (23.20) und der RFV Alverskirchen-Everswinkel (23.00). Der RFV „Gustav Rau“ Westbevern wurde Vierter (22.80), gefolgt vom RFV Ostbevern (22.50) und dem RV Albersloh (22.00).

In das Finale, das der RFV Rinkerode kommendes Wochenende auf seiner Pferdeleistungsschau ausrichtet, geht der RFV „Gustav Rau“ Westbevern nach drei Prüfungen mit insgesamt 138 Punkten in führender Position. Das Feld der Equipen steht jedoch dicht beieinander. Es folgen Ostbevern (136), Milte-Sassenberg (132), und Alverskirchen-Everswinkel (119), während Vornholz und Albersloh sich zunächst den fünften Platz teilen (118).

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5034393?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57554%2F
Nachrichten-Ticker