Tennis
Gastgeber spielen sich daheim in den Vordergrund

Warendorf -

Der Wind bließ manchen Ball aus der normalen Flugbahn, aber das schien den Warendorfer Tennisspielern egal zu sein. Einige spielten sich bei den 3. TV-Warendorf-Open bis in das Halbfinale vor. Till Voßeberg haderte in den entscheidenden Momenten zwar etwas mit seinem Aufschlag, in der Klasse der Herren 40 standen dafür gleich zwei Spieler vom Gastgeber im Endspiel.

Montag, 31.07.2017, 15:07 Uhr

Christopher Lemke vom TVW gewann in Runde eins, schied im Viertelfinale jedoch aus.
Christopher Lemke vom TVW gewann in Runde eins, schied im Viertelfinale jedoch aus. Foto: René Penno

Gleich vier Spieler des TV Warendorf haben es geschafft, sich einen Platz in den Halbfinals der 3. TV Warendorf Open zu ergattern. Eine gute Bilanz für die Gastgeber. Till Voßeberg scheiterte im Feld der Herren Klasse A zwar in der Vorschlussrunde, Nenad Petrasevic setzte sich dafür bei den Herren 40 durch. Katharina Herweg vom VfL Sassenberg spielte im Frauen-Finale.

Till Voßeberg schlug am Sonntag bereits zum Gewinn des ersten Satzes gegen Andres Chernin auf. Beim Stand von 5:4 kam der erste Aufschlag allerdings nicht mehr, Chernin glich aus. „Das war wohl der Knackpunkt im Spiel. Gegen so einen Spieler darf man sich so etwas nicht erlauben“, meinte Voßeberg nach dem Turnier. Im Tiebreak machte Voßeberg dann zu viele Fehler und verlor 0:7. Im zweiten Durchgang war Chernin der sicherere Spieler, der ins Finale einzog und dort gewann, weil Jan Bentfeld aus Versmold im zweiten Satz aufgab. Voßeberg sicherte sich immerhin noch Rang drei. Die übrigen Warendorfer Starter in dieser Klasse waren allesamt vorzeitig ausgeschieden. Christopher Lemke gelang nach einem Dreisatz-Spiel immerhin der Sprung ins Viertelfinale.

Immer wieder hörte man am Sonntag Spieler, die den böigen Wind auf der Anlage des TVW verfluchten. Nenad Petrasevic und Michael Karrasch schien der jedoch weniger zu stören. Die beiden Warendorfer Spieler kämpften sich bis ins Endspiel und lieferten sich dort ein echtes Marathon-Match. Mit 7:5, 5:7 und 11:9 im Match-Tiebreak hatte Petrasevic letztlich knapp die Nase vorne.

Katharina Herweg, die für den TC Ostbevern spielt, in Warendorf aber für ihren Heimatverein VfL Sassenberg antrat, hatte einen guten Samstag und spielte auch am Sonntag im Halbfinale wieder gut. Gegen Chiara Zastrow gewann sie mit 6:4 und 6:3. Erst im Finale war Clara Bruning vom TC Kamen-Methler stärker. Die war ohne Satzverlust ins Finale gestürmt und blieb auch nach dem Finale ohne Satzverlust. Herweg hielt aber einigermaßen mit und unterlag nur 3:6 und 4:6.

Richtig optimistisch, seine gute Form in einen Turniersieg ummünzen zu können, war am Sonntag noch Philipp Bals. Nach druckvollen und konsequent gespielten Matches stand er am Sonntag im Endspiel. „Das ganze Jahr über läuft es schon gut für mich. Das gibt mir Vertrauen für ein offensives Spiel“, meinte er vor dem Match gegen Frederik Offers vom SC Hoetmar. Bals führte bereits mit 5:2 in Durchgang eins, gab diesen aber im Tiebreak noch ab. Nach gewonnenem zweiten Satz stand es 8:8 im Match-Tiebreak, als Bals einen leichten Schmetterball verschlug und das Match im Anschluss verlor.

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