Reiten
Kopf an Kopf durchs Finale

Rinkerode -

Umkämpft war der Sparkassen-Dressurpokal 2017. Kopf an Kopf gingen die Mannschaften der Reitvereine in das Finale in Rinkerode. Auf Augenhöhe waren sie auch noch in den letzten Prüfungen. Ganz vorne mitmischen konnten auch die Reiterinnen und Reiter aus dem RFV-Milte-Sassenberg.

Montag, 31.07.2017, 15:07 Uhr

Platz drei für den RFV Milte-Sassenberg: Hier reiten Eva-Leonie Benkmann auf Peanuts und Bianca Hegerfeld auf Sir Christian (RFV Milte-Sassenberg) bei der Kür der Paare.
Platz drei für den RFV Milte-Sassenberg: Hier reiten Eva-Leonie Benkmann auf Peanuts und Bianca Hegerfeld auf Sir Christian (RFV Milte-Sassenberg) bei der Kür der Paare. Foto: René Penno

Der RFV Gustav Rau Westbevern hat beim Turnier des RFV Rinkerode den Gesamtsieg im Sparkassen-Dressurpokal 2017 nach Hause gebracht. Mit 204 Punkten nach den insgesamt vier Wertungsprüfungen siegten die Westbeverner vor dem RFV Ostbevern (202 Punkte) und dem RFV Milte-Sassenberg (198). Im Finale in Rinkerode blieb es allerdings spannend bis zum Schluss.

Denn zum Abschluss der Serie gab es ein Novum: Die besten drei Mannschaften des Tages lagen nach der L-Dressur und der Kür der Paare mit 66 Punkten gleichauf.

Den Ausschlag über den Sieg, so schreibt es das Reglement vor, gab die bessere Platzierung in der Kür der Paare. Die fiel zu Gunsten des RFV Ostbevern aus: Anika Stadtmann auf San Lui und Christin Möllers auf Damenwahl IB waren in der Kür die besten Paare. Die Wertnoten 8.4 für den künstlerischen Ausdruck und 8.2 für die sportliche Umsetzung im Viereck ergaben die Gesamtnote 16.6, die kein anderes Paar mehr toppte. Dahinter folgten Westbevern (16.0) und Rinkerode (15.8) sowie Milte-Sassenberg (15.6).

Weil aber die Reiterinnen aus Westbevern und Milte-Sassenberg in der L-Dressur ganz vorne dabei waren, wurde es am Ende spannend: Katharina Bröskamp auf Silvanos L sicherte sich mit dem Einzelsieg ganz wichtige Punkte für Milte. Dahinter reihte sich schon Tanja Alfers mit Windhoek ein und hielt Westbevern auf Kurs Richtung Gesamtsieg.

„Das war ein Finale, wie man es sich wünscht“, sagte Andrea Leinker, Dressurbe-auftragte im Kreisreiterver-band Warendorf. Zwar än-derte sich auf den ersten Rängen nichts mehr, die letzten beiden Prüfungen zeigten aber, dass sich die besten Mannschaften des Dressurpokals auch im Finale einen engen Kampf um den Gesamtsieg lieferten.

Für den RFV Ostbevern war es nach dem Sieg beim Turnier in Milte-Sassenberg der zweite Erfolg im Wett-bewerb, den neben Christin Möllers und Anika Stadt-mann auch Elena Maria Schmitz und Johanna-Sophie Bertling sicherstellten.

In der Gesamtwertung blieb es auf den ersten drei Plätzen bei der Reihenfolge Westbevern, Ostbevern und Milte-Sassenberg. Dahinter verbesserte sich der RFV Vornholz dank des Sieges beim eigenen Turnier in der Vorwoche und dem vierten Rang in Rinkerode auf den vierten Gesamtrang (179 Punkte). Auf den weiteren Rängen folgten die Reitver-eine Alverskirchen-Everswinkel, Albersloh, Geisterholz sowie Lippborg-Unterberg und Sendenhorst, die sich Rang acht teilen. Die Top Ten beschließt der Gastgeber des Finales Rinkerode.

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