Volksbank-Derby-Cup
TuS lässt Vorhelm keine Chance

Hoetmar -

„Mit der Fülle an Torchancen hätten wir deutlicher gewinnen müssen. Bei zehn hundertprozentigen Chancen hätten wir mindestens fünf bis sechs Dinger machen müssen“, meint Freckenhorsts Vertretungstrainer Heinz Goldmann. Am Ende sprang ein 3:0-Sieg gegen den Kreisligisten von Westfalia Vorhelm heraus.

Mittwoch, 02.08.2017, 16:08 Uhr

Torben Neite (l.) und der TuS Freckenhorst hatten keine Probleme im Spiel gegen Westfalia Vorhelm (hier im Zweikampf Simon Brehe). Sie gewannen mit 3:0. Einzig und alleine die schlechte Chancenverwertung ließ Interims-Trainer Heinz Goldmann etwas verzweifeln.
Torben Neite (l.) und der TuS Freckenhorst hatten keine Probleme im Spiel gegen Westfalia Vorhelm (hier im Zweikampf Simon Brehe). Sie gewannen mit 3:0. Einzig und alleine die schlechte Chancenverwertung ließ Interims-Trainer Heinz Goldmann etwas verzweifeln. Foto: René Penno

Der TuS zeigte vor allem in der ersten Halbzeit seine Klasse. Einzig und allein die von Goldmann bemängelte Chancenverwertung ließ noch zu wünschen übrig.

In der 9. Minute traf Philip Schange per Foulelfmeter zum 1:0. Marius Gohl markierte in der 35. Minuten das 2:0. Nur wenige Sekunden später traf Pierre Jöcker nach Vorarbeit von Gohl zum 3:0-Endstand.

In der zweiten Halbzeit ging es dann etwas ruhiger zur Sache. „Irgendwie haben wir das Spiel dann so runterplätschern lassen. Wir haben zehn bis zwanzig Prozent rausgenommen“, stellte Heinz Goldmann fest.

Mit dem Sieg gegen Westfalia Vorhelm haben die Freckenhorster jetzt vier Punkte nach zwei Spielen und zum Abschluss des Volksbank Derby-Cups auf dem Konto. Ein Spiel am Freitag ist damit sicher. Ob es für das Finale reicht oder nur um Platz drei geht, hängt einzig und alleine von der Warendorfer SU ab. Gewinnt die am Donnerstag im letzten Vorrundenspiel mit mehr als drei Toren Unterschied gegen die Vorhelmer, sichern sich die Emsstädter den ersten Platz in der Gruppe und damit den Platz im Endspiel. Die Freckenhorster würden dann nur im kleinen Finale antreten.

„Es ist schön, dass wir am Freitag noch ein Spiel haben. Ob es dann letztendlich das große oder das kleine Finale ist, ist nicht ganz so wichtig“, erklärt Goldmann, dem das Endspiel aber aus einem ganz bestimmten Grund dann doch lieber wäre: „Dann müssten wir erst später antreten und uns nicht so früh treffen. Das ist bei vielen Berufstätigen nämlich oft nicht so einfach.“

Mit dem Termin des Vorbereitungsturniers in Hoetmar ist Goldmann, der bis einschließlich Freitag Trainer Andreas Strump vertritt, sowieso nicht ganz glücklich: „Vielleicht kann man es nächstes Jahr mehr strecken oder einfach eher starten.“

TuS Freckenhorst : Kardas, Neite (51. Pumpe), Kaminski, Winkelnkemper (41. Gierhake), Harte (47. Holthusen), Brechler, Krolikowski, Zumloh (65. Mersmann), Schange (41. Röös), Gohl, Jöcker.

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