Triathlon
Zwei Tage volles Programm

Sassenberg -

So langsam sieht es nach Triathlon aus: Am Feldmarksee wurde während der letzten Tage der Schwimmausstieg aufgebaut, ein ganz wichtiger Teil der Vorarbeiten für den Sassenberger Triathlon 2017 am 5. und 6. August ist damit erledigt.

Donnerstag, 03.08.2017, 14:08 Uhr

Sieger über die Volksdistanz des Feldmark-Triathlons wurde vor einem Jahr Jannis Stefan aus Oelde.
Sieger über die Volksdistanz des Feldmark-Triathlons wurde vor einem Jahr Jannis Stefan aus Oelde. Foto: René Penno

Aber auch sonst haben die Helfer und Organisatoren bis zum Start am Samstag alle Hände voll zu tun. Abgearbeitet ist dafür die Meldeliste. Die kann sich sehen lassen: 1600 Anmeldungen liegen für die verschiedenen Distanzen, Ligen-Wettkämpfe und natürlich die CISM Military Worldchampionships vor.

Bei den Militär-Weltmeisterschaften hat sich in den letzten Tagen noch etwas getan. Nun sind es 162 Männer und Frauen aus 23 Nationen, die am Samstag um die WM-Krone schwimmen, Rad fahren und laufen. Ursprünglich hatten die Veranstalter eine Teilnehmerzahl von 1500 Triathleten angepeilt. „Wir sind richtig gut dabei, unser Soll haben wir damit erfüllt“, sagt Anette Lison vom Veranstalterteam des VfL Sassenberg. Die neue Mitteldistanz mit 30 Startplätzen und die Militär-WM haben ihren Teil dazu beigetragen, aber auch in den anderen Wettkämpfen zeigt sich schon im Vorfeld, dass sich der Sassenberger Triathlon auch nach 30 Jahren einer großen Beliebtheit erfreut.

Das Gros stellt wieder die Volksdistanz mit über 500 Startern, viele davon kommen aus der Region. Mit dabei ist am Sonntag dann auch Jannis Stefan aus Oelde, der seinen Sieg aus dem vergangenen Jahr wiederholen will. Einen Platz ganz weit vorne strebt auch der Warendorfer Jann-Paul Jakisch an, der vor einem Jahr als Sechster ins Ziel kam.

Dass die Form stimmt, bewies der Nachwuchstriathlet kürzlich erst in Münster, wo er bei starker Konkurrenz ebenfalls auf Platz sechs landete.

Das Projekt Titelverteidigung geht beim Münsterland GrandPrix auch Tom Havekes an. Vor einem Jahr kam der Niederländer zwar als Zweiter ins Ziel, wegen einer Zeitstrafe wurde der schnellste Mann, Alexander Schilling aus Köln, aber auf Rang zwei zurückgestuft.

Viel Spannung versprechen auch die Rennen der Militär-Weltmeisterschaften, die bei Frauen und Männern mit Athleten aus der Weltspitze sehr stark besetzt sind. Bei den Männern gelten die beiden Franzosen Raphael Aurelien und David Hauss als Favoriten, bei den Frauen hat mit Hanna Philippin eine deutsche Athletin gute Chancen, am Ende auf dem Podium zu stehen.

„Es läuft alles wie geschmiert“, freut sich Anette Lison, die mit dem Stand der Meldezahlen und mit dem der Vorbereitungen zufrieden ist.

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