Fußball: Nachdreher Bezirksliga 7
Warendorfer SU und TuS Freckenhorst legen Traum- und Fehlstart hin

Kreis Warendorf -

Räumlich liegen sie nah beieinander, in der Tabelle der Vorsaison lagen sie auch nicht weit auseinander. Doch nach nur zwei Spieltagen der neuen Saison trennen den TuS Freckenhorst und die Warendorfer SU elf Plätze.

Montag, 21.08.2017, 14:08 Uhr

Wieder nicht zu bremsen: Freckenhorsts Torjäger Pierre Jöcker läuft Hultrops Abwehrspielern davon, in der 89. Minute markierte er den Siegtreffer für die Schwarz-Gelben.
Wieder nicht zu bremsen: Freckenhorsts Torjäger Pierre Jöcker läuft Hultrops Abwehrspielern davon, in der 89. Minute markierte er den Siegtreffer für die Schwarz-Gelben. Foto: René Penno

Die Freckenhorster nehmen nach zwei knappen Siegen den dritten Rang ein, wobei ihre beiden Begegnungen völlig unterschiedlicher Natur waren. Beim 1:0 in Warendorf stellten sie die eindeutig bessere Mannschaft und siegten verdient. Doch beim 2:1 gegen Hultrop durften sie sich bei Glücksgöttin Fortuna beziehungsweise den gegnerischen Angreifern bedanken. Tobias Edler und seine Mitspieler ließen vor 200 Zuschauern ein halbes Dutzend dickster Möglichkeiten aus, SW-Trainer Dirk Sellemerten war nach den Abpfiff schwer bedient. Sein Gegenüber Andreas Strump versuchte ihn nach dem Abpfiff zu trösten, in dem er den Hultropern eine starke Leistung attestierte.

„Natürlich haben wir dabei das nötige Glück gehabt, aber das gehört nun mal dazu. Immerhin haben die Jungs bis zum Ende gekämpft, auch wenn spielerisch über weite Strecken nicht viel klappte“, bilanzierte Strump.

Die Warendorfer SU wartet dagegen auf Punkt und Tor, sie nimmt nach zwei Niederlagen den drittletzten Rang ein. „Wir zeigen zu wenig Zug zum Tor“, hadert Trainer Johannes Zurfähr mit den ersten 180 Saisonminuten. Der Weggang von Dennis Bonin sowie der Ausfall von Torjäger Julian Gösling haben sich in den ersten beiden Spielen negativ ausgewirkt. Nach dem 0:1 gegen Freckenhorst und dem 0:2 in Lohauserholz ist die Lage zwar nicht bedrohlich, aber ein gewisser Druck ist vor dem Heimspiel gegen SW Hultrop sicherlich nicht zu leugnen.

Noch nicht akklimatisiert scheint sich Aufsteiger SuS Cappel zu haben. Die Truppe aus dem Kreis Lippstadt kassierte mit dem Heim-0:5 gegen Bockum-Hövel bereits die zweite deftige Schlappe und nimmt mit 1:11 Toren den letzten Rang ein. Am anderen Ende der Tabelle thronen die Bockumer mit sechs Zählern und 8:0 Toren.

Der Mann des Sonntags heißt Muhammad Karaarslan. Der Akteur des SC Wiedenbrück II führte sein Team mit seinen drei Treffern quasi im Alleingang zum 3:0-Heimsieg über Aufsteiger SuS Ennigerloh.

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