Volkslauf in Einen
„Wo ist denn Jonas Barwinski?“

Einen/Müssingen -

Langweilig wird es beim Volksbank-Laufcup auch in diesem Jahr nicht. Beim Emslauf in Einen gab es mit Philipp Kaldewei vom LV Oelde den zweiten Sieger im zweiten Lauf – und der Titelverteidiger schlug den falschen Weg ein.

Sonntag, 25.08.2019, 14:50 Uhr aktualisiert: 28.08.2019, 14:46 Uhr
Hier ist Jonas Barwinski noch guter Dinge: Er führt nach einem Kilometer schon deutlich. Dann verläuft er sich und landet auf Rang 130.
Hier ist Jonas Barwinski noch guter Dinge: Er führt nach einem Kilometer schon deutlich. Dann verläuft er sich und landet auf Rang 130. Foto: René Penno

Nach 36:29 Minuten war Philipp Kaldewei als Sieger des Zehn-Kilometer-Laufs im Ziel und verwies Sascha Thiel (WSU Tri-Team / 36:47) sowie Markus Schuler (Oelde / 37:48) auf die nächsten Plätze. Jonas Barwinski aus Ahlen (Fit2Run Beckum) kam erst nach 54:26 Minuten auf Rang 130 ins Ziel.

Volkslauf in Einen 2019

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Dabei war der Ahlener drauf und dran, die Konkurrenz förmlich auseinander zu nehmen: Nach einem Kilometer hatte er bereits gut 15 Sekunden Vorsprung auf seine ersten Verfolger Philipp Kaldewei und Sascha Thiel – dahinter lief der Rest, weit in die Länge gezogen. Alles deutete auf einen Alleingang und klaren Erfolg des Vorjahressiegers hin. Dann aber nahm Barwinski die falsche Abzweigung, statt nach rechts rannte er auf der 5,4-Kilometer-Runde wieder dem Ziel entgegen. Er ging in die zweite Runde und nahm dann den richtigen Weg.

„Meine eigene Dummheit“

Am Ende standen diese 54 Minuten, was nach über rund 15 Kilometern eine super Zeit war, mit der Jonas Barwinski aber nichts anfangen konnte. „Das ist ärgerlich, meine eigene Dummheit“, sagte Jonas Barwinski im Ziel. „Aber ich kann die Serie ja noch gewinnen“, ergänzte der Ahlener. Er sei nun in der Wertung, „aber in Telgte und Everswinkel muss ich dann auch gewinnen.“

Sascha Thiel führt

Im Moment hat Sascha Thiel die Nase nach den beiden Läufen in Ostbevern (3.) und Einen vorn. Der Warendorfer aber wird in Telgte wegen eines Triathlons aussetzen. In Einen war er bedingt zufrieden. „Die Zeit war sch..., die Platzierung top“, sagte der Warendorfer, der sich lange mit Philipp Kaldewei ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferte. Der Oelder wunderte sich im Ziel zunächst etwas, um ganz sichert zu sein, fragte er: „Wo ist denn Jonas?“ Den hatten sie schnell aus fast den Augen verloren, nach dessen Missgeschick sogar ganz.

Schnellste Frau über die 10 Kilometer war in Einen nach 42:12 Minuten Kirsten Althoff, zwei Minuten später folgte die Warendorferin Eva Wunderlich auf Rang zwei.

„Familiärer Charakter“

Mit den Bambini kamen die Veranstalter des Emslaufs in Einen wieder auf über 400 Teilnehmer. Eine Zahl, mit der die Veranstalter sehr zufrieden sind. „Viel mehr müssen es nicht sein, wir haben einen schönen familiären Charakter, der erhalten bleiben soll“, sagt Organisator Arne Wittenberg, der als erstes wieder die Einradfahrer und danach große Schar der Bambini auf ihre 400 Meter lange Reise schickte.

Markus Marienfeld vorn

Diese beiden Wettbewerbe sind genauso ein fester Bestandteil wie Schülerläufe und der 5,4-Kilometer-Lauf, den Markus Marienfeld (LG Ems Warendorf) nach 20:20 Minuten für sich entschied. Der schnellste Mann über die 20 Kilometer kommt wieder von der LG Deiringsen. Diesmal gewann Daniel Wimmer mit einer starken Zeit von 1:16:02 Stunden, auf Rang drei folgte schon die erste Frau: Irina Kulagina gewann nach 1:23:43 Stunden.

 

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