Fußball: Kreisliga A1 Münster
Warendorfer SU betreibt gegen den VfL Sassenberg Wiedergutmachung

Sassenberg/Warendorf -

Da waren sich auch die beiden Trainer einig: Die Warendorfer SU gewann das Derby als Gast des VfL Sassenberg verdientermaßen mit 2:0 (1:0) Toren.

Sonntag, 01.09.2019, 22:00 Uhr aktualisiert: 02.09.2019, 12:42 Uhr
Lasse Burchardt (rechts im Duell mit Niklas Hartmann) fuhr mit seiner Sportunion einen verdienten 2:0-Erfolg beim VfL Sassenberg ein.
Lasse Burchardt (rechts im Duell mit Niklas Hartmann) fuhr mit seiner Sportunion einen verdienten 2:0-Erfolg beim VfL Sassenberg ein. Foto: Christian Havelt

200 Zuschauer sahen eine kampfbetonte Partie, in der die Warendorfer von Beginn an einen Tick stärker waren. Man merkte ihnen deutlich an, dass sie sich für die schwache Vorstellung der Vorwoche unbedingt rehabilitieren wollen.

Klemckow trifft Pfosten und Tor

Schon nach fünf Minuten gab Gian-Luc Klemckow den ersten Warnschuss ab, der am Innenpfosten des VfL-Tores landete. Die einzige Chance der Gastgeber vor der Pause vergab Lauren Kock, der frei stehend an WSU-Keeper Thomas Wilmer scheiterte (38.). Kurz vor dem Wechsel brachte Klemckow den Gast per Kopfball nach einem Freistoß mit 1:0 in Führung.

Debowiak erhöht

In der zweite Hälfte ging es lebhafter zu, die Chancen häuften sich. Zunächst blieben Sassenbergs Tobias Brand (51.) und der Warendorfer Toni Maier (60.) im Abschluss ohne Erfolg, in der 62. Minute markierte Pascal Debowiak nach toller Vorarbeit von Fabian Schütte das 0:2.

Wilmer glänzt

Die Hausherren mühten sich zwar, hätten nach einem Foul an Daniel Langliz auch einen Elfmeter bekommen können (72.). Doch der Anschlusstreffer gelang ihnen einfach nicht. Die dickste Möglichkeit ließ Brand in der 81. Minute aus, als er an Wilmer scheiterte. Der WSU -Torhüter zeichnete sich später noch bei einem Brand-Kopfball und einem 16-Meter-Schuss von Stefan Wortmann aus. Die WSU ging dagegen mit ihren Kontern zu fahrlässig um, den verfrühten Jubel über das 3:0 (77.) beendete Schiedsrichter Markus Austerhoff mit seinem Abseitspfiff.

„Ich bin zufrieden, denn die Jungs sind an ihre Grenzen gegangen“, freute sich WSU-Coach Lukas Krumpietz. Sein VfL-Kollege Patrick van der Sanden war verständlicherweise enttäuscht: „Das war viel zu wenig von uns.“

Sassenberg: D. Wiewel, Brandes (65. Ostholte), Spickhoff, Risse, Kassel - Langliz, Hartmann (65. N. Wiewel), Justus (80. Koch), Kock, Wortmann - Brand. Warendorf: Wilmer - Theres, Fromme, Le Burchardt, Maier - La. Burchardt, Schütte (82. Sechelmann), Lauhoff, Schwienhorst - Debowiak, Klemckow (70. Allmich). Tore: 0:1 Klemckow )42.), 0:2 Debowiak (62.).

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