Triathlon
Schöner Saisonabschluss in Almere

Warendorf -

Satte zehn Minuten schneller als erwartet war der Warendorfer Triathlet Sascha Thiel bei seiner ersten Mitteldistanz Mitte September im niederländischen Almere. Nach den Sprintstarts für das Zweitligateam Trispeed Marienfeld, dem vierten Platz beim Triathlon in Hamburg sowie zwei zweiten Plätzen in Sassenberg und Riesenbeck suchte sich Thiel einen etwas längeren Wettkampf zum Saisonabschluss aus.

Mittwoch, 25.09.2019, 18:48 Uhr
Sascha Thiel wechselt vom Rad zum Laufen beim Mitteldistanz-Triathlon im niederländischen Almere.
Sascha Thiel wechselt vom Rad zum Laufen beim Mitteldistanz-Triathlon im niederländischen Almere. Foto: nn

„In Almere waren über 4000 Starter dabei. Unter anderem fand die ETU Europameisterschaft auf der Langdistanz statt. Diese gewannen übrigens die Profi-Triathleten Kristian Hogenhaug und Yvonne van Vlerken, die letztmalig über die Langdistanz antrat“, berichtete Sascha Thiel auch von seinem Mitteldistanz-Wettbewerb unter Challenge-Label: „Es waren 1300 Starter auf der Mitteldistanz dabei. Ich hatte mich bei einer Bekannten, die vor zwei Jahren in Almere am Start war, etwas vorinformiert. Deshalb hatte ich das Ziel, den Wettkampf in einer Zeit von etwa 4:30 Stunden zu absolvieren.“

Tatsächlich war der Warendorfer sogar noch schneller, was ihm dann die erfolgreiche Qualifikation für die Weltmeisterschaft „The Championship“ unter dem Challenge-Label Ende Mai 2020 im slowenischen Samorin einbrachte. Der 27-jährige Hobby-Triathlet benötigte in Almere nur 4:20:55 Stunden. Dies brachte ihm den sechsten Platz in seiner Altersklasse und den 19. Rang in der Gesamtwertung der 1300 Teilnehmer ein. Das Ticket zur WM nach Slowenien ist gebucht. Nun muss Sascha Thiel nur noch passend Urlaub bekommen.

„Es lief sehr gut in Holland“, berichtete der ehemalige Schwimmsportler Thiel, der derzeit nach 40 Arbeitsstunden am Schreibtisch jede Woche noch zwölf bis 15 Stunden für den Triathlon trainiert.

Direkt nach der Ankunft in Holland absolvierte Thiel eine Schwimmeinheit auf der Wettkampfstrecke im Freiwasser. Am Freitag stand eine kurze Trainingseinheit auf dem Rad mit anschließendem Lauf sowie der Check-In vor der obligatorischen Pasta-Party an.

Um 8.20 Uhr ging Sascha Thiel am Samstagmorgen in der ersten Startwelle des Rolling Starts auf die 1,9 Kilometer lange Schwimmstrecke. Bereits nach 25 Minuten konnte Thiel auf das Rad wechseln.

Über die 92,5 Kilometer fuhr der Warendorfer einen Schnitt von fast 39 km/h, so dass er nach 2:22 Stunden wieder in der Wechselzone war. „Die Wetterbedingungen waren auf der flachen Strecke sehr gut. Wenig Wind und angenehme Temperaturen machten das Radfahren zu einer schönen Herausforderung“, erinnert sich der Triathlet.

Schnell ging er den abschließenden Halbmarathon über 21 Kilometer (drei Runden um einen See) an. Die 1:27 Stunden brachten eine Gesamtzeit, die knapp zehn Minuten unter seiner eigenen Zielvorgabe lag. „Es lag am Radfahren“, freute sich Sascha Thiel über das gelungene Saisonfinale im niederländischen Almere.

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