Handball: Bezirksliga
Leichte Übung in eigener Halle – Warendorfer SU schlägt TuS Recke

Warendorf -

So einfach wie diesmal dürfte es den Handballern der Warendorfer SU im weiteren Verlauf der Bezirksliga-Saison wohl nur noch selten gemacht werden. Der TuS Recke hatte nicht den Hauch einer Chance.

Montag, 07.10.2019, 17:46 Uhr
Pascal Nitsche war mit 13 Toren bester Warendorfer Werfer beim 34:20-Sieg gegen Recke.
Pascal Nitsche war mit 13 Toren bester Warendorfer Werfer beim 34:20-Sieg gegen Recke. Foto: Penno

So einfach wie am Sonntagabend dürfte es den Handballern der Warendorfer SU im weiteren Verlauf der Bezirksliga-Saison wohl nur noch selten gemacht werden. Der TuS Recke hatte nicht den Hauch einer Chance. Die Emsstädter warfen die Gäste mit 34:20 (17:8) geradezu aus der Halle.

War die Sportunion so stark oder Recke so schwach? „Wenn man nicht gerade eine Sternstunde hat, ist es in der Bezirksliga meist eine Mischung aus beidem“, antwortete WSU-Trainer Stefan Hamsen und stellte zufrieden fest: „Wir haben den Gegner von Anfang an dominiert.“

Der Zwischenstand von 8:1 nach etwas mehr als zehn Minuten brachte die Überlegenheit treffend zum Ausdruck. Da die Warendorfer SU sich auf dem klaren Vorsprung nicht ausruhte und sich keine Schwächeperiode leistete, kamen die Gäste zu keinem Zeitpunkt in Lauerstellung.

Hamsen attestierte seiner Mannschaft eine konzen­trierte Vorstellung über mehr als 50 Minuten. Die letzten fünf bis sieben Minuten klammerte er aus. „Ich weiß selbst, wie das ist. Wenn man kaum gefordert ist, lässt zum Ende die Konzentration nach“, sagte der Verantwortliche ganz ohne Gram. Kritik übte er schon eher am Abschluss: „Wir haben trotz 34 Toren noch viel liegen lassen. An unserer Chancenverwertung müssen wir weiter arbeiten. Uns fehlt die Abgeklärtheit.“

Damit scheint klar, worauf der Trainer in den knapp drei Wochen bis zum nächsten Ligaspiel den Fokus legen wird. Denn dann wartet mit der verlustpunktfreien Arminia Ochtrup eine ganz andere Hausnummer. Lobend erwähnte Hamsen einmal mehr die Deckungsarbeit. Sein Team habe die Drei-Zwei-Eins-Abwehr in der kurzen Zeit bereits verinnerlicht.

WSU: Kolodzei – Nitsche (13), Linnenbank (7), Schwaer (5), Wiedeler (3), M. Hippler (2), Ahlke (1), Baggeroer (1), Weber (1), C. Hippler (1).

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