Fußball: Kreisliga A1 Münster
Aller guten Dinge sind drei!? – SC Hoetmar gegen Warendorfer SU

Hoetmar/Warendorf -

Vielleicht hilft eine Redensart, um den glücklosen Fußballern des SC Hoetmar Mut zu machen. Zwei Kreisliga-A-Partien haben sie auf dem neuen Kunstrasenplatz ausgetragen – mit der schlimmen Bilanz von zwei Niederlagen und 0:10 Toren. Doch der Volksmund sagt ja, aller guten Dinge seien drei.

Donnerstag, 21.11.2019, 05:00 Uhr
Moritz Höne (r.) empfängt heute Abend mit dem SC Hoetmar zum A-Kreisliga-Derby und Nachholspiel Niklas Fromme und die Warendorfer Sportunion.
Moritz Höne (r.) empfängt heute Abend mit dem SC Hoetmar zum A-Kreisliga-Derby und Nachholspiel Niklas Fromme und die Warendorfer Sportunion. Foto: Henning Wegener

Am Donnerstagabend, 19 Uhr, läuft der SCH zum dritten Mal am Wiebusch auf. Dann wird das Nachholspiel gegen die Warendorfer SU ausgetragen.

Viel spricht allerdings nicht für die Hoetmarer, die zuletzt sechsmal in Folge verloren haben und die Rote Laterne tragen. Vielleicht liegt aber genau darin, dass ihnen niemand etwas zutraut, eine Chance. „Totgesagte leben länger“, bemüht auch Daniel Averbeck ein Sprichwort. Der SCH-Trainer übt sich in Zweckoptimismus: „Wir werden versuchen, alles reinzuschmeißen und das Spielglück auf unsere Seite zu ziehen.“ Verzichten muss er auf die gesperrten Jonas und Steffen Neite sowie Jonas Wiesner. Die Einsätze von Stephan Osthues, Maik und Florian Eggelnpöhler sind fraglich.

Die Gäste aus Warendorf stehen ebenfalls unter Zugzwang. Sie müssen punkten, wollen sie Gelmer und den zweiten Platz nicht aus den Augen verlieren. Bis zum Sonntag hatten sie einen Lauf, waren sieben Mal in Folge ungeschlagen und verbuchten in diesem Zeitraum vier Siege. Dann erlitten sie trotz guter Leistung gegen Kinderhaus II einen Rückschlag.

Wenngleich er die Favoritenrolle annimmt, schenkt WSU-Trainer Lukas Krumpietz, der seinen Kollegen Averbeck einst in Westkirchen trainierte, der Tabellensituation keine Beachtung. Er verweist auf die Rivalität der Vereine und rechnet mit einem engen Spiel. Seine Vorgabe: „Es wird darauf ankommen, ballsicher in den Pass-Stafetten zu sein und sich nicht in Zweikämpfe ziehen zu lassen.“

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