Fußball: Kreisliga A
Steinkamp bricht den Widerstand – Warendorfer SU gewinnt beim SC Hoetmar

Hoetmar/Warendorf -

Zwei vollkommen verschiedene Halbzeiten hat das Fußballderby zwischen dem SC Hoetmar und der Warendorfer SU geboten. Tatsächlich schien es zur Pause möglich, dass die Pleitenserie des Letzten der Kreisliga A ausgerechnet gegen den Nachbarn aus der Kreisstadt endet.

Freitag, 22.11.2019, 10:48 Uhr aktualisiert: 22.11.2019, 16:10 Uhr
Aufgrund einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gewannen Fabian Schütte (l.) und die Warendorfer SU im Auswärtsspiel gegen Moritz Höne und den SC Hoetmar mit 3:0.
Aufgrund einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gewannen Fabian Schütte (l.) und die Warendorfer SU im Auswärtsspiel gegen Moritz Höne und den SC Hoetmar mit 3:0. Foto: Brandt

Am Ende stand für die Hoetmarer aber eine 0:3 (0:0)-Heimniederlage. Das lag daran, dass die WSU in der zweiten Hälfte ihrer Favoritenstellung gerecht wurde, während die Gastgeber die Leistung des ersten Durchgangs nicht zu bestätigen vermochten. Die für den Ausgang entscheidenden Szenen ereigneten sich sieben Minuten nach Wiederanpfiff.

Auf Warendorfer Seite sollte sich die Einwechslung von Noel Gryczka gleich bezahlt machen. Der A-Junior holte in gefährlicher Position einen Freistoß heraus. Fabian Schütte nahm sich der Sache an und schoss scharf auf das SCH-Tor. Schlussmann Yunus Saltabas konnte den Ball nur patschen lassen, Niklas Steinkamp reagierte am schnellsten und staubte zum 1:0 ab.

„Den Dosenöffner haben wir gebraucht“, sagte Trainer Lukas Krumpietz. Für die Hausherren erwies sich das Gegentor als Wirkungstreffer. Oder wie es Trainer Daniel Averbeck formulierte: „Nach dem 0:1 gingen bei uns die Köpfe nach unten. Es gab kein Aufbäumen. Das ist aufgrund der ersten Halbzeit sehr schade.“

Die WSU legte in der 56. Minute durch einen Schuss von Kapitän Tobias Schwienhorst nach. Nun spielte die starke erste Halbzeit der Hoetmarer keinerlei Rolle mehr. In der Tat war vor der Pause kein Leistungsunterschied zu erkennen. „Ich finde, wir waren in der ersten Halbzeit das bessere Team. Wir hatten gute Szenen und haben als Mannschaft agiert“, sagte Averbeck.

Der SCH verbuchte durch einen Freistoß von Frederik Offers (32.) die einzige Chance. Das erste Gegentor veränderte aber alles. Spätestens als Schwienhorst erneut zuschlug und das dritte WSU-Tor erzielte (63.), war alles klar. „Wir hatten in der zweiten Hälfte ein besseres Positionsspiel und die Box besetzt“, stellte Krumpietz fest.

SCH: Saltabas, Offers (78. Stauvermann), Wiedemann, M. Eggelnpöhler, F. Eggelnpöhler, Kortenjann, Surmann, S. Osthues, Schmunk (52. L. Venns), Höne, Migov

WSU: Wilmer, Mayer, Fromme, Le. Burchardt, Sechelmann (56. Theres), Schwienhorst, Schütte (69. Allmich), Lauhoff, Steinkamp (64. Richter), Gösling, Hövener (46. Gryczka) Simon Brandt.

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