Fußball: Jugend-Kreispokal
Warendorfer SU ist in Endspielen der Außenseiter

Warendorf -

Noch einen Schritt sind sowohl die A-Junioren als auch die C-Junioren der Warendorfer SU vom Triumph im Fußball-Kreispokal entfernt. Doch in beiden Fällen ist dieser finale Schritt ein riesiger. Gemeinsam haben die Warendorfer Bezirksliga-Teams nämlich, dass sie in ihrem jeweiligen Endspiel auf den 1. FC Gievenbeck treffen und als Außenseiter in die Auseinandersetzung gehen.

Samstag, 23.11.2019, 05:00 Uhr
Keno Lubeseder (r.) und die WSU-A-Jugend haben im Finale des Kreispokals ab 13 Uhr Heimrecht gegen den zwei Klassen höher spielenden Westfalenligisten 1. FC Gievenbeck.
Keno Lubeseder (r.) und die WSU-A-Jugend haben im Finale des Kreispokals ab 13 Uhr Heimrecht gegen den zwei Klassen höher spielenden Westfalenligisten 1. FC Gievenbeck. Foto: Brandt

Die A-Jugend hat zumindest den Vorteil, die Neuauflage des Vorjahresfinals (0:2) am Samstag ab 13 Uhr daheim austragen zu dürfen. Trainer Gregor Surmann , kein Fan des Pokalwettbewerbs, ist total entspannt und sagt: „Für die Jungs ist es eine schöne Sache, gegen einen Westfalenligisten zu spielen.“ Zur Ausgangslage sagt er: „ Gievenbeck ist eine bärenstarke Mannschaft. Aber wir sind auch eine gute. Mal schauen, was geht.“ Surmanns Herangehensweise sieht vor, möglichst lange die Null zu halten, und, sollte sich eine Chance ergeben, eiskalt zuzuschlagen. Denn, so die realistische Einschätzung: „Allzu viele Möglichkeiten werden wir nicht bekommen.“

Dass die WSU an ihr Leistungslimit gehen muss, will sie für eine Sensation infrage kommen, versteht sich von selbst. Um Einstellung und Moral muss sich Surmann bei seinen Schützlingen aber nicht sorgen. Schließlich waren sie es, die ihren Trainer quasi überredeten, im Halbfinale gegen Senden alles rauszuhauen. Das Resultat ist bekannt: Die Sportunion siegte im Elfmeterschießen.

Die C-Junioren treten derweil die Fahrt in die Domstadt an. Am Samstag ab 14 Uhr gastieren sie dort. Bei Trainer Jannick Horstmann stößt die Ansetzung auf Unverständnis: „Dass das klassentiefere Team auswärts antreten muss, finde ich fragwürdig.“ Der Gievenbecker Heimvorteil zementiert deren Favoritenstellung. „Wir müssen zusehen, dass wir hinten kompakt stehen und den einen oder anderen Konter nach vorne setzen“, gibt Horstmann, der mit einem spielstarken Gegner rechnet, die taktische Ausrichtung vor.

Dass die Emsstädter es mit einem Landesligisten aufnehmen können, demonstrierten sie beim 2:1-Erfolg über Greven in der ersten Runde des Wettbewerbs. Denselben Verein hatten sie bei der unglücklichen Niederlage im Vorjahresfinale am Rande einer Niederlage.

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