Fußball: Kreispokal-Finale der A-Jugend
Warendorfer SU verkauft teuer sich beim 0:3 gegen 1. FC Gievenbeck

Warendorf -

Sie waren schon vor dem Anpfiff Außenseiter und kamen über diese Rolle im Finale des Kreispokals auch nicht hinaus. Mit 0:3 (0:2) unterlagen die A-Junioren der Warendorfer Sportunion dem 1. FC Gievenbeck, durften den Platz aber mit erhobenen Häuptern verlassen.

Sonntag, 24.11.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 25.11.2019, 16:44 Uhr
Ein Kapitän mit Vorbildfunktion: Warendorfs Max Schuler (l.) war ein unermüdlicher Kämpfer und riss seine Mannschaftskameraden vor 150 Zuschauern immer wieder mit.
Ein Kapitän mit Vorbildfunktion: Warendorfs Max Schuler (l.) war ein unermüdlicher Kämpfer und riss seine Mannschaftskameraden vor 150 Zuschauern immer wieder mit. Foto: Christian Havelt

Die Bezirksliga-Kicker aus der Emsstadt hatten nämlich 90 Minuten gegen den zwei Klassen höher spielenden Westfalenligisten alles gegeben. Dass es am Ende nicht reichte, war für die Spieler zwar schade, sie hatten sich aber zumindest nichts vorzuwerfen.

Für die WSU ging es ganz bitter los. Gleich der erste Gievenbecker Vorstoß führte nach exakt 147 Sekunden zum 0:1 durch Ibrahim Das. Auf der andere Seite prüfte Keno Lubeseder den FC-Schlussmann früh mit einem Fernschuss (6.). Das sollte allerdings auch das einzige Mal bleiben, dass sich der Gästetorwart strecken musste.

Als der Westfalenligist bereits in der 14. Minute nach einem derben Patzer von Torwart Frederic Leve durch Louis Elias Martin auf 2:0 erhöhte, hätte man eine böse Klatsche für die Warendorfer erwarten können. Die allerdings steckten überhaupt nicht auf. Das tat die Sportunion selbst nach der endgültigen Entscheidung beim 0:3 (68.) nicht – erneut hatte Martin getroffen. Die Akteure kämpften, rackerten und ackerten weiter. Ein Treffer gelang de Gastgebern aber nicht mehr.

„Wir haben noch kein Tor gegen Gievenbeck geschossen“, erinnerte sich Trainer Gregor Surmann an ein 0:3 vor zwei und ein 0:2 im vergangenen Jahr. Eine klare Einschussmöglichkeit hatte die WSU dieses Mal nicht.

Es wäre allerdings spannend gewesen zu sehen, was passiert wäre, wenn Noel Gryczka, direkt vor dem Gästetor stehend, eine Flanke von Ole Kleinelanghorst in der 54. Minute hätte verwerten können. Ihm sprang der Ball aber zu weit vom Fuß. So blieb die Diskussion um einen möglichen Anschlusstreffer reine Spekulation.

„Wir können mit dem Ergebnis leben. Ich bin im Pokal total entspannt. Am nächsten Sonntag wird es ernst, da geht es um Punkte“, so Surmann. Schließlich möchte die WSU Bezirksliga-Meister werden und aufsteigen.

WSU: Leve, Brändle, Schuler, Neufeld, Kleinelanghorst, Schöler, Lubeseder, Austermann, Lintemeier, Gryczka, Bruhns – Einwechselungen: Spahija, Kordina, Sever, Richter.

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