Rettungsschwimmen: Internationaler Deutschland-Pokal
Zwei Weltrekorde durch Australien

Warendorf -

Beim 27. Internationalen Deutschlandpokal der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) im Rettungsschwimmen in Warendorf ist das Team aus Australien seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat seinen Titel erfolgreich verteidigt.

Montag, 25.11.2019, 16:44 Uhr
Die Siegerehrung in der Halle A der Warendorfer Sportschule: Die Australier (Mitte) verteidigten ihren Titel vor Italien (r.) und Gastgeber Deutschland.
Die Siegerehrung in der Halle A der Warendorfer Sportschule: Die Australier (Mitte) verteidigten ihren Titel vor Italien (r.) und Gastgeber Deutschland. Foto: Stephan Dittschar/DLRG

In der Gesamtwertung lagen die Weltmeister am Ende mit 38 825 Punkten vorne und machten einen klaren Sieg vor Italien (36 733) und Deutschland (36 053) perfekt, die sich beide bis zum Schluss einen engen Kampf um Silber lieferten.

Auch bei den angereisten Auswahlmannschaften der DLRG-Landesverbände setzte sich am Ende mit Westfalen (35 829) der Titelverteidiger durch und verwies Sachsen-Anhalt (35 466) und Württemberg (32 567) auf die weiteren Plätze.

Australien glänzte dabei mit zwei Weltrekorden. In den Mehrkampfwertungen gewannen sowohl bei den Frauen (Lani Pallister) als auch bei den Männern ( Bradley Woodward ) Rettungssportler von der Südhalbkugel. Woodward stellte wie Prue Davies einen neuen Weltrekord auf: Er schaffte die 200 Meter Hindernis in 1:53,16 Minuten, seine Landsfrau Davies schlug über 200 Meter Super Lifesaver nach 2:20,05 Minuten an.

Auch die deutsche Aufholjagd am zweiten Wettkampftag wurde belohnt. Nachdem es speziell durch das Abschneiden beim Leinewerfen am ersten Wettkampftag noch einen herben Dämpfer für die Gesamtwertung gab, holte das Nationalteam der DLRG mit vielen hoffnungsvollen Nachwuchskräften im Kader noch Bronze in der Gesamtwertung.

Teammanager Holger Friedrich zeigte sich zufrieden: „Absolut positiv überrascht haben uns die vielen jungen Athleten in unserem Team, die ihre Nominierungen definitiv gerechtfertigt haben.“ Insbesondere bei den Damen wurden gute Ergebnisse und neue persönliche Bestzeiten erzielt.

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