Schwimmen: OWL-Kurzbahnmeisterschaft
56 Mal Edelmetall für die Warendorfer SU

Warendorf -

Einen großen Auftritt legten die Sportler der Schwimmabteilung der Warendorfer Sportunion bei den Kurzbahnmeisterschaften des Schwimmverbandes Ostwestfalen-Lippe (OWL) in Schloß Holte-Stuckenbrock hin. Insgesamt holten sie 17 Gold-, 18 Silber- und 21 Bronzemedaillen sowohl in den Wertungsklassen als auch in der offenen Klasse.

Donnerstag, 12.12.2019, 16:08 Uhr aktualisiert: 12.12.2019, 16:12 Uhr
Auf eine perfekte Lage im Wasser kommt es an: Bei der WSU können das einige, weshalb der Verein bei den OWL-Meisterschaften Top-Platzierungen holte.
Auf eine perfekte Lage im Wasser kommt es an: Bei der WSU können das einige, weshalb der Verein bei den OWL-Meisterschaften Top-Platzierungen holte. Foto: Ulrich Schaper

Erstmals im OWL-Zweikampf, in dem 400 Meter Freistil und 200 Meter Lagen geschwommen werden mussten, startete Laura Bergen (2009) als jüngste WSU-Athletin. Über 200 Meter Lagen schwamm sie zu einer neuen Bestzeit von 3:35,82 Minuten. Die Freistilstrecke absolvierte sie in guten 7:20,61 Minuten. In der Addition der dafür vergebenen Punkten kam sie im Zweikampf auf Platz sechs.

Im Jahrgang 2006 schwammen Zoe Schürrmann und Anna Weißen zu insgesamt sechs Siegen, sechs Silber- und zwei Bronzemedaillen. Lukas Allendorf (2004) blickt ebenso auf eine erfolgreiche Meisterschaft zurück. Über 200 Meter Rücken verbesserte er sich auf 2:34,36 Minuten und schwamm damit zum Sieg. Im selben Jahrgang sicherte sich David Maßmann die Titel auf den Brust-Distanzen. Außerdem belegte er im Finale der offenen Klasse Platz drei über 50 Meter Brust. Über 50 Meter Rücken hingegen holte sich David Weißen (2004) den Sieg. Platz eins über 100 Meter Rücken im Jahrgang 2001 sicherte sich Liron Hilwerling.

Über diese Strecke gewann der ein Jahr ältere Tobias Leifer (2000) ebenfalls Gold. Außerdem entschied Leifer auch die 50 und 100 Meter Schmetterling in seiner Altersklasse für sich. Spannend wurde es im Finale über 50 Meter Rücken, das der Warendorfer mit 28,27 Sekunden im Vorlauf als Dritter erreicht hatte. Dank seiner guten Unterwasserphasen steigerte sich Leifer nochmals und schlug in 27,83 Sekunden als Erster an. Weitere Medaillen in der offenen Wertung holte er über 100 Meter Schmetterling und 100 Meter Rücken.

Felix Reimann (2000) schwamm auf den 200-Meter-Distanzen zu Siegen im Freistil und Schmetterling. In 2:19,46 Minuten gewann er damit auch in der offenen Klasse Bronze im Schmetterling-Stil. Theresa Reimann (1998) sicherte sich in der offenen Wertung über 100 und 200 Meter Schmetterling Edelmetall.

Im Staffelwettbewerb über 4x50 Meter Freistil der Herren belegten schließlich noch Liron Hilwerling, Felix Reimann, Tobias Leifer und Nils Holstermann (1997) in der Zeit von 1:44,20 Minuten Platz zwei hinter der überragenden Staffel aus Bielefeld.

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