Handball: Bezirksliga
WSU kann sich auf Grothues und Kolodzei verlassen

Warendorf -

So kann man in die Weihnachtspause gehen! Mit einem 27:26 setzte sich die Warendorfer SU gegen die DJK Sparta Münster durch. Nach dem Sieg gegen den Tabellennachbarn sind die Hamsen-Handballer wieder ein Kandidat für das Aufstiegsrennen.

Sonntag, 15.12.2019, 18:10 Uhr aktualisiert: 15.12.2019, 22:41 Uhr
Nur Fliegen ist schöner: Der etatmäßige A-Junior Moritz Grothues (vorne) ging beim 27:26-Heimsieg der Warendorfer Sportunion gegen Sparta Münster mit neun Toren voran.
Nur Fliegen ist schöner: Der etatmäßige A-Junior Moritz Grothues (vorne) ging beim 27:26-Heimsieg der Warendorfer Sportunion gegen Sparta Münster mit neun Toren voran. Foto: Brandt

Die Handballer der Warendorfer SU haben das letzte Bezirksliga-Spiel des Jahres für sich entschieden. Gegen den Tabellennachbarn Sparta Münster gewann das Team von Stefan Hamsen mit 27:26 (13:14) und hat zum Jahreswechsel nur einen Punkt Rückstand auf einen Aufstiegsplatz.

Gerade im Hinblick auf den dünn besetzten Kader ist das bisherige Abschneiden aller Ehren wert. Es eröffnet den Emsstädtern im neuen Jahr sämtliche Chancen. „Wir sind in Schlagdistanz zur Spitze, das ist ein absolut positives Ergebnis“, hielt Hamsen zufrieden fest.

WSU zeigte die perfekte Reaktion

Ebenso angetan war der Übungsleiter von der Vorstellung, die seine Mannschaft gegen die Domstädter geboten hatte. „Ab dem 8:11 fand ich uns deutlich stärker“, bemerkte Hamsen. Die Sportunion, die gut gestartet war, mit 4:2 (6.) und 5:3 (9.) geführt hatte, um dann ein wenig den Faden zu verlieren, zog sich selbst aus dieser kritischen Situation um die 21. Minute, als der Gegner zu enteilen drohte. Nach einer Auszeit kämpfte sich die WSU zurück.

Probleme aus sieben Metern

Im zweiten Durchgang entwickelte das Warendorfer Publikum eine ungemeine Wucht und peitschte das Team nach vorne. „Das hat sich auf die Jungs übertragen“, stellte Hamsen fest. Dass die Partie bis zum Schluss spannend und ihr Ausgang offen war, lag auch an acht vergebenen Siebenmetern der WSU.

So verhinderte Torhüter Jan Kolodzei mit einer Parade wenige Sekunden vor dem Ende den Ausgleich. Ein Sonderlob von Hamsen bekam A-Junior Moritz Grothues, der neun Tore warf und eine klasse Leistung zeigte.

Tore: Grothues (9), Baggeroer (6), Linnenbank (3/1), Wiedeler, Nitsche, M. Hippler, C. Hippler (je 2), Schwaer (1)

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