Fußball: Blickpunkt Kreisliga A1
Hoetmar, Füchtorf und Everswinkel fürchten um Ligaverbleib

Warendorf -

Richtig gut lief es zu Saisonbeginn für Blau-Weiß Beelen, das fünf der ersten sechs Partien gewann. Doch dann zeigte die Formkurve steil nach unten. Aus den folgenden elf Spielen sprangen nur noch sieben Punkte heraus. Die Abstiegszone ist aber noch satte elf Punkte entfernt. Das gilt nicht für alle heimischen Teams.

Mittwoch, 08.01.2020, 12:00 Uhr
Bereits 16 Tore in 17 Spielen markierte Sassenbergs Tobias Brand, der sich hier mit dem Beelener Niklas Ströker im Zweikampf befindet.
Bereits 16 Tore in 17 Spielen markierte Sassenbergs Tobias Brand, der sich hier mit dem Beelener Niklas Ströker im Zweikampf befindet. Foto: Henning Wegener

Die Blau-Weißen legten meist einen miserablen Start hin. Die Torbilanz der Anfangsviertelstunde ist mit 1:9 die schwächste der Liga.

Schwach waren meist auch die Auftritte der Teams aus Hoetmar, Everswinkel und Füchtorf, die sich einträchtig am Tabellenende tummeln. „Ich hoffe, dass ich an meinen Nachfolger Thorsten Butz einen A-Ligisten übergeben kann“, so der Wunsch des SCF-Trainers Friddy Hofene , der schon 31 Spieler einsetzte. Hoetmars Coach Daniel Averbeck bemängelte in einigen Begegnungen die Einstellung, in denen es hohe Niederlagen gab. Dafür überraschten ihn seine Schützlinge zum Jahresausklang mit Siegen gegen Gelmer (2:0) und Kinderhaus II (2:1).

Trotz der ganzen Querelen um Auf- und Abstieg befinden sich die A-Ligisten auf Rekordkurs. Sie erzielten 614 Tore in 136 Spielen. Die Trefferquote stieg damit auf 4,51. Nur dreimal seit 1998 wurde am Saisonende die Vier-Tore-Marke überboten. Der bisherige Rekord stammt aus der Saison 2010/11 mit 4,27. Auch das Heimspiel scheint wieder ein deutlicher Vorteil zu sein. Erstmals wurde die Hälfte aller Heimpartien gewonnen. Die Remisquote sank hingegen, hat mit elf Prozent fast schon Handball-Niveau erreicht.

Weitere Fakten:►  Abhängigkeit: Gelmer lebte von den Toren von Niklaas Houghton, der 19 Mal traf, somit 40 Prozent aller GW-Tore erzielte – Rekord.

► Torschützen: Jeweils 16 Spieler trafen für Handorf und Münster 05. Mehr waren es nie. Auf nur acht verschiedene Schützen brachte es Schlusslicht Füchtorf, neun waren es für den SC Hoetmar.

►  Lieblingsresultat: Das 3:1 wurde bisher am häufigsten notiert, 21 Spiele endeten mit diesem Ergebnis. 15 Mal gab es ein 2:1. Lediglich die Partie Gelmer gegen Sassenberg endete torlos.

►  Siegesserie: Zehn Siege in Folge feierte Münster 08 II, ehe es ein 2:2-Remis daheim gegen Sendenhorst gab. 17 Mal, also in allen bisherigen Begegnungen, blieb die 08-Reserve ungeschlagen.

►  Pleitenserie: Der SC Hoetmar hatte mit acht Niederlagen am Stück die längste Durststrecke zu überstehen. Am längsten sieglos blieb Everswinkel, das zwölf Spiele hintereinander nicht gewann.

►  Gedreht: In fünf Spielen holte Westbevern Punkte, obwohl das Team zur Pause in Rückstand lag (zwei Siege, drei Remis). Mehr Partien drehte kein anderer A-Ligist.

►  Erstes Tor: Niklaas Houghton (Gelmer) erzielte sechsmal das 1:0 – Ligabestwert.

►  Siegtore: Fünfmal schoss 08-Angreifer Gunnar Weber seine Mannschaft zu drei Punkten. Für die Warendorfer SU erzielte Julian Gösling viermal den siegbringenden Treffer.

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