Handball: Jugend-Turnier in Lund
Everswinkels Nachwuchs reist für Sport und Spaß ins schwedische Lund

Warendorf -

Die Tage zwischen den Jahren haben Everswinkels Jugend-Handballerinnen im schwedischen Lund verbracht. Beim weltgrößten Handballturnier stand neben dem Sport der Austausch mit Jugendlichen aus der ganzen Welt im Vordergrund.

Mittwoch, 08.01.2020, 19:52 Uhr aktualisiert: 08.01.2020, 20:02 Uhr
Gleich mit drei Mannschaften waren die Nachwuchs-Handballerinnen des SC DJK Everswinkel zwischen Weihnachten und Neujahr zum weltgrößten Handballturnier nach Schweden gereist.
Gleich mit drei Mannschaften waren die Nachwuchs-Handballerinnen des SC DJK Everswinkel zwischen Weihnachten und Neujahr zum weltgrößten Handballturnier nach Schweden gereist. Foto: Prvivat

„Es ist ein Erlebnis für jeden“, urteilte Markus Klosterkamp , Trainer der weiblichen B-Jugend, begeistert. 702 Mannschaften traten in 2196 Begegnungen an. Während der Großteil der Teams aus Skandinavien und Deutschland anreiste, kamen auch Sportler aus Israel, Indien und China.

Der SC DJK Everswinkel trat mit drei Mannschaften am zweiten Weihnachtstag um 4.30 Uhr die Hinfahrt an. Nach der Ankunft wurde die Unterkunft in einer Schule bezogen, bevor es am Abend eine große Eröffnungsfeier gab. Die weibliche D-Jugend trug dabei die deutsche Fahne in die Halle. Am darauffolgenden Tag flog endlich der Ball. Die weibliche B-Jugend erkämpfte in einer ausgeglichenen Gruppe einen starken zweiten Platz und qualifizierte sich damit für den A-Cup. In der ersten Runde war nach einer 10:23-Niederlage gegen die dänischen Handballerinnen aus Rudersdal leider Schluss. Die weibliche C-Jugend verpasste als Gruppendritter knapp den Einzug in den A-Cup. Im Viertelfinale des B-Cups verlor die Truppe von Britta Stelthove mit 10:13 gegen IK Sävehof 2 aus Schweden.

Mit 8:2 Punkten qualifizierte (85:69) sich die weibliche D-Jugend souverän für den A-Cup. Körperliche Unterlegenheit konnten die Mädels mit technischen Fertigkeiten ausgleichen. Die einzige Niederlage gab es gegen den schwedischen Erstliganachwuchs und späteren Turniersieger Skuru IK. Im Achtelfinale unterlag das Team dann gegen den anderen Finalteilnehmer, FIF Håndbold aus Dänemark, mit 9:22. „Mit dem sportlichen Abschneiden sind wir sehr zufrieden. Wir haben wahrgenommen, dass wir uns im mittleren bis oberen Leistungsbereich gut verkaufen können“, bilanzierte Klosterkamp. Nach dem gemeinsamen Besuch der Finalspiele am 30. Dezember, machte sich die Reisegruppe mit Bus und Fähre auf den Heimweg. „Es war eine tolle Teambuilding-Maßnahme. Die Mannschaften sind näher zusammengerückt. Auch der Austausch unter unseren drei Mannschaften wurde gefördert“, berichtete D-Jugend-Trainer Frank Martens zufrieden. Markus Klosterkamp lobte ausdrücklich den Handballvorstand und Frank Martens, die die Fahrt organisiert hatten, sowie den Förderverein, ohne dessen finanzielle Unterstützung so eine Aktion nur schwer realisierbar wäre.

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