Fußball: Hallenkreismeisterschaft der Frauen
Nächstes Highlight unterm Hallendach:32 Frauen-Teams treten im Titelrennen an

Kreis Warendorf -

Es ist angerichtet: Von Freitag bis Sonntag wird die Sportschule der Bundeswehr wieder ganz im Zeichen des Frauenfußballs stehen. Zum 5. Mal findet dort unter Federführung der Warendorfer SU die Hallenkreismeisterschaft der Frauen statt. Insgesamt ist es die 18. Auflage des Turniers.

Mittwoch, 08.01.2020, 19:56 Uhr aktualisiert: 08.01.2020, 20:02 Uhr
Haben die 18. Frauen-HKM im Blick: (v. l.) Frank Woycke (Organisation), Markus Mumm (Sportlicher Leiter, Trainer der WSU), Andreas Wienker (Sparkasse Münsterland Ost), Oberst Michael Maul (Kommandeur der Sportschule) und Michael Grothues (Chef der WSU-Fußballer).
Haben die 18. Frauen-HKM im Blick: (v. l.) Frank Woycke (Organisation), Markus Mumm (Sportlicher Leiter, Trainer der WSU), Andreas Wienker (Sparkasse Münsterland Ost), Oberst Michael Maul (Kommandeur der Sportschule) und Michael Grothues (Chef der WSU-Fußballer). Foto: Brand

„Die erste Hallenkreismeisterschaft hat in der Sportschule stattgefunden, als ich ihr Kommandeur geworden bin“, sagte Oberst Michael Maul. „Ich freue mich, da diese Veranstaltung den Frauenfußball fördert“. In seiner Funktion als Vorsitzender der WSU-Fußballabteilung dankte Michael Grothues dem Hausherrn für die Ausrichtungsmöglichkeit sowie Andreas Wienker von der Sparkasse Münsterland Ost für die Unterstützung. „Wir fördern den Frauenfußball sehr gerne“, betonte der Leiter der Hauptstelle Warendorf, der sich als Freund des Sports zu erkennen gab.

In sportlicher Hinsicht muss der Ausrichter in diesem Jahr kleinere Brötchen backen. Zwar geht die WSU formal als Titelverteidiger ins Rennen, zu den Favoriten unter den 32 Teams zählt sie aber dieses Mal nicht. Bekanntlich fiel das Team nach dem Regionalliga-Abstieg auseinander, sodass der Verein es vom Spielbetrieb abmeldete. Das formal als Reserve firmierende und in der Kreisliga A spielende Kollektiv dürfte für den großen Wurf kaum infrage kommen. Trainer Markus Mumm ordnet die Zielsetzung realistisch ein, wenn er sagt: „Wir werden versuchen, am Finaltag dabei zu sein. Einfach wird es nicht, denn die Gruppe ist ausgeglichen.“ Die Sportunion eröffnet die HKM mit der Partie gegen BW Aasee (Freitag, 18 Uhr). Als Topfavorit kristallisiert sich Wacker Mecklenbeck heraus. Der Vorjahresfinalist will es nach der ebenso knappen wie bitteren Niederlage im Neunmeterschießen wissen.

Auch der Westfalenliga-Konkurrent und WSU-Erzrivale BSV Ostbevern zählt zu den Anwärtern. Der SC Füchtorf wäre hingegen mit dem neuerlichen Erreichen der Endrunde schon hochzufrieden. Das gilt auch für dessen A-Liga-Rivalen TSV Ostenfelde. Krasser Außenseiter ist in ihrer Vorrundengruppe die in der Kreisliga B kickende SG Milte/Sassenberg.

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