Triathlon
Jann-Paul Jakisch startet für Trispeed Marienfeld

Warendorf -

Der Warendorfer Jann-Paul Jakisch ist nach Leon Steinböhmer der zweite Zugang im Zweitligateam von Trispeed Marienfeld. Der 21-Jährige, der in Wuppertal studiert und auch für die Warendorfer SU startete, hat jüngst sein Startrecht für die Marienfelder perfekt gemacht.

Donnerstag, 09.01.2020, 18:02 Uhr
Der Warendorfer Jann-Paul Jakisch hat kurz vor Weihnachten sein Startrecht für Trispeed perfekt gemacht und ist damit künftig im Zweitligateam der Marienfelder dabei.
Der Warendorfer Jann-Paul Jakisch hat kurz vor Weihnachten sein Startrecht für Trispeed perfekt gemacht und ist damit künftig im Zweitligateam der Marienfelder dabei. Foto: R. Penno

„Wir freuen uns über diese Verstärkung, weil wie bei allen anderen die örtliche Anbindung gegeben ist“, sagte Trispeed-Vorsitzender Robert Becker , der den mehr als zwei Meter großen Athleten schon seit zwei Jahren im Visier hatte.

Dabei waren zuletzt die Aussichten auf den Wechsel weniger gut, denn Jakisch war mit dem Tri-Club Wuppertal im vergangenen Sommer die Oberliga-Vizemeisterschaft und der Aufstieg in die Regionalliga geglückt. „Ich wollte aber unbedingt einige Starts in der zweiten Liga machen“, erklärte der Warendorfer seine Entscheidung. Abgelehnt haben die Marienfelder indes Bewerbungen aus dem Ausland. Zuletzt hatte sich ein dänischer Nachwuchsathlet gemeldet, der die 800 Meter in 8:41 Minuten schwimmt. „Er wäre garantiert bei vielen Wettkämpfen der Erste aus dem Wasser, aber wir wollen ein regionales Team bleiben“, erklärten Robert Becker und Teamleiter Werner Blömker unisono. Vielmehr freuen sie sich in Marienfeld, dass mit dem 18-jährigen Lukas Buhl (Bad Salzuflen) und dem 17-jährigen Felix Tiekemeier (Bielefeld) jetzt die beiden Zugänge des Vorjahres fest in den Verein integriert sind. Die beiden früheren TSVE-Athleten haben sich im Sommer prima entwickelt und in der 2. Bundesliga und bei den Deutschen Jugendmeisterschaften gute Ergebnisse erzielt. Zugänge für die Trispeed-Frauenteams in der Oberliga und der NRW-Liga kommen ebenfalls aus dem Kreis Warendorf: Christina Lemper (31), die als Claas-Angestellte bereits eine Anbindung an Harsewinkel hat, und Neueinsteigerin Christina Nüßing (24) aus Freckenhorst sollen die Lücke schließen, die durch das nur einjährige Gastspiel von Svea Lüdorff (Warendorf) entstehen wird.

Die 23-Jährige nutzt im nächsten Sommer ihr Zweitstartrecht für den Zweitliga-Aufsteiger „Mach 3 Köln“ – ein Team an ihrem Studienort. „Ich will einfach mal für ein Jahr die zweite Liga ausprobieren“, sagte die Sportstudentin. Die Meisterschaftswettkämpfe bestreitet sie weiterhin für Marienfeld.

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