Reiten
Altkreis Warendorf in Münster nur knapp geschlagen

Kreis Warendorf -

Beim Mannschaftsspringen der Altkreise in der Halle Münsterland landeten die Warendorfer Pferdesportler auf dem zweiten Platz. Equipe-Chef Markus Bremer zeigte sich sehr zufrieden mit dem Abschneiden seiner Reiter. Dabei waren Nerven aus Stahl gefragt.

Freitag, 10.01.2020, 00:00 Uhr aktualisiert: 10.01.2020, 17:04 Uhr
Till Möller zeigte sich als Schlussreiter für Warendorf vom Druck unbeeindruckt und lieferte mit Viva Lavista die entscheidende Nullrunde für sein Team ab.
Till Möller zeigte sich als Schlussreiter für Warendorf vom Druck unbeeindruckt und lieferte mit Viva Lavista die entscheidende Nullrunde für sein Team ab. Foto: Thomas Hartwig

Beim Spring- und Dressurturnier in der Halle Münsterland in Münster stand am Donnerstag auch das Mannschaftsspringen der Altkreise des Regierungsbezirks Münster im Fokus. Neben den Teams aus Coesfeld, Tecklenburger Land, Münster, Steinfurt und Lüdinghausen gingen in der Prüfung auf dem Niveau der Klasse L auch die Equipen des Altkreises Beckum und die des Kreises Warendorf an den Start.

Die Warendorfer Mannschaft wurde dabei mit dem Idealergebnis von null Strafpunkten in der Gesamtzeit von 167,38 Sekunden Zweiter. Lediglich das Team des Kreisreiterverbandes Coesfeld, das ebenfalls fehlerfrei blieb, war mit insgesamt 166,52 Sekunden einen Hauch schneller. Hinter den Warendorfern landete der Altkreis Tecklenburger Land auf Platz drei (vier Strafpunkte in 166,71 Sekunden). Münster und der Altkreis Lüdinghausen belegten die Ränge vier und fünf.

Für Markus Bremer , Springbeauftragter des Kreisverbandes Warendorf, der in Münster erstmals die Funktion des Equipe-Chefs innehatte, war das eine gelungene Premiere. „Spitzenreiter sind leicht zu führen“, scherzte er nach der Prüfung. „Es war eine klasse Mannschaftsleistung. Gerade nach dem frühen Fehler unseres ersten Paares, das zum Streichergebnis führte, haben die übrigen Reiter nach hinten raus tolle Leistungen gezeigt“, so ein sichtlich zufriedener Markus Bremer.

Nachdem Jacqueline Niebrügge (ZRFV St. Hubertus Füchtorf) mit Chirocco als erste Starterin einen Abwurf hatte, lieferten Markus Scharmann (RFV Vornholz) mit Chocomel und Carolin Franzke (RFV Milte-Sassenberg) mit Cap de Villa ST zwei schöne Nullrunden ab. Auch der amtierende Kreismeister Till Möller (Alvers­kirchen-Everswinkel) hielt mit Viva Lavista als Schlussreiter dem Druck stand und brachte seine Runde ohne Strafpunkte zu Ende.

Das Team des Altkreises Beckum, das von Josef Cortemme als Equipe-Chef geleitet wurde, wurde mit etwas Pech Siebter. Für Beckum gingen in der Halle Münsterland Anna Nienaber (RV Geisterholz) mit Loona, Naike Kuhlmann (PSV Wessenhorst) mit Lord Candillo, Luca-Marie Kuhlmann (PSV Wessenhorst) mit Carl-Leopold und Lena Pautmeier (RZFV Ennigerloh-Neubeckum) mit Quihaps an den Start.

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