Sportlerehrung: Sportmedaille in Silber für Fußball-Team und Reiterin Bierlein
Deutscher Vize aus Freckenhorst

Warendorf -

Michael Funke, Waldemar Esau, Rene Lange, Tobias Kossak, Björn Röhl, Dennis Pelz, Antonio Dromi, Tobias Immich, Marc Maaser, Marcel Adrian, Patrick Silberkuhl, Jan Buscher – alles Namen, die man in der heimischen Sportwelt bisher nicht wirklich kannte. Das sollte sich aber spätestens jetzt ändern.

Mittwoch, 15.01.2020, 13:20 Uhr aktualisiert: 16.01.2020, 16:08 Uhr
Das Fußballteam der Freckenhorster Werkstätten bei der Ehrung mit (v. l.) dem Sportausschuss-Vorsitzenden Hermann Josef Vinke, Antonio Dromi, Marcel Adrian, Tobias Immich, Dennis Pelz, Marc Maaser, Waldemar Esau, Patrick Silberkuhl, Michael Funke, Björn Röhl, Jan Buscher, Tobias Kossak, Betreuerin Verena Bruland, Trainerin Petra Busch und Bürgermeister Axel Linke, der die Medaillen vergab.
Das Fußballteam der Freckenhorster Werkstätten bei der Ehrung mit (v. l.) dem Sportausschuss-Vorsitzenden Hermann Josef Vinke, Antonio Dromi, Marcel Adrian, Tobias Immich, Dennis Pelz, Marc Maaser, Waldemar Esau, Patrick Silberkuhl, Michael Funke, Björn Röhl, Jan Buscher, Tobias Kossak, Betreuerin Verena Bruland, Trainerin Petra Busch und Bürgermeister Axel Linke, der die Medaillen vergab. Foto: Christian Havelt

 

Das Dutzend Männer spielt nämlich Fußball, ist Deutscher Vizemeister geworden und sorgte somit für ein Novum bei der jährlichen Sportlerehrung der Stadt Warendorf. Zum ersten Mal wurden damit Menschen auch mit geistiger Behinderung für ihre Leistungen ausgezeichnet und mit der Sportmedaille in Silber bedacht. Zusammen mit Trainerin Petra Busch und Betreuerin Verena Bruland schaffte es die Mannschaft der Freckenhorster Werkstätten bei der DM nämlich bis ins Finale, in dem es dann den favorisierten Berlinern mit 1:4 unterlegen war.

Souverän waren vorher sämtliche Qualifikationsturniere und die Landesmeisterschaft NRW gewonnen worden. In der Sportschule Duisburg-Wedau trafen dann die Landessieger der Werkstätten aufeinander. Ohne Gegentor in der Vorrunde wurden auch noch Schleswig-Holstein und Niedersachsen in der Hauptrunde bezwungen. Die Medaillen und den Pokal erhielt das Team anschließend aus den Händen von Trainerlegende Otto Rehagel.

Ein zweites Mal Silber gab es für die Warendorferin Ann-Cathrin Bierlein , die für den RFV Gustav Rau Westbevern reitet, bei der Ehrung aber wegen einer Neuseeland-Reise nicht persönlich anwesend sein konnte.

Bierlein war 2017 aus Bayern nach Warendorf gezogen und machte von dort an in der Vielseitigkeit von sich reden. Mit ihrem Toppferd „Auf geht´s Fräulein Hummel“ gewann sie bei der U18-Europameisterschaft Bronze im Einzel und Gold mit der Mannschaft. Für das noch fehlende Silber im Trophäenschrank zeichnete sich nun die Stadt mit der Sportmedaille verantwortlich. Zudem hatte Bierlein im vergangenen Jahr Platz drei bei der Deutschen Meisterschaft der Junioren belegt.

Junioren-Bundestrainerin Julia Krajewski nahm die Auszeichnung für Bierlein in Empfang und wurde gleich noch selbst geehrt. Da sie mit der Sportmedaille in Gold bereits die höchste Auszeichnung der Stadt besitzt, erhielt sie nun eine Ehrengabe für den Gewinn der Deutschen Meisterschaft Vielseitigkeit mit ihrem Pferd Samurai du Thot in Luhmühlen, wo sich die Olympia-Zweite von 2016 knapp vor Ingrid Klimke aus Münster durchsetzte.

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