Handball: Damen-Landesliga
Jetzt bloß nicht nachlassen: Elf Gegner warten noch auf den VfL Sassenberg

Sassenberg -

Elf Spiele, elf Siege. Es läuft bei den Landesliga-Handballerinnen des VfL Sassenberg. Vor dem Start in die zweite Saisonhälfte warnt Trainer Daniel Haßmann davor, die Zügel schleifen zu lassen. Gibt es noch Stolpersteine auf dem Weg zum Titel?

Donnerstag, 16.01.2020, 16:06 Uhr
Erst den Ball ins Tor und dann die Hände zum Himmel: Die Landesliga-Handballerinnen des VfL Sassenberg haben alle elf Spiele gewonnen. Mit vier Punkten Vorsprung führen sie die Tabelle an. Hier jubelt die Mannschaft nach dem 30:25-Sieg über den SC DJK Everswinkel II.
Erst den Ball ins Tor und dann die Hände zum Himmel: Die Landesliga-Handballerinnen des VfL Sassenberg haben alle elf Spiele gewonnen. Mit vier Punkten Vorsprung führen sie die Tabelle an. Hier jubelt die Mannschaft nach dem 30:25-Sieg über den SC DJK Everswinkel II. Foto: Brandt

Die Landesliga-Handballerinnen des VfL Sassenberg sind in dieser Spielzeit in die Siebenmeilenstiefel geschlüpft und haben sich mit großen Schritten auf den Weg Richtung Verbandsliga gemacht. Zur Saison-Halbzeit führt die Mannschaft von Trainer Daniel Haßmann die Tabelle mit einer makellosen Bilanz von elf Siegen an.

„Besser konnte es nicht laufen“, zieht Haßmann ein rundum zufriedenes Fazit. Seiner Meinung nach hat sich das Team weiterentwickelt und die richtigen Lehren aus dem verpassten Aufstieg in der vergangenen Spielzeit gezogen. „In der Vorsaison haben wir viele unserer Siege zurecht gelogen“, erinnert sich der VfL-Trainer. „Das ist jetzt anders.“

Das knappste Ergebnis hat die Sassenberger Sieben gegen den Verfolger Ahlener SG eingefahren. Mit 31:29 hat sich der Tabellenführer gegen den schärfsten Konkurrenten durchgesetzt. Die anderen zehn Erfolge sind da schon wesentlich deutlicher ausgefallen. „In dieser Spielzeit haben wir die Spiele klarer gestaltet“, analysiert Haßmann. Gegen Wettringens Reserve zum Beispiel siegten die VfL-Frauen mit 34:27. In Ibbenbüren ließen sie den Gastgeberinnen beim 30:17-Sieg nicht den Hauch einer Chance. Gegen Neuenkirchen (30:26) und Everswinkel II (30:25) war es knapper, unterm Strich waren die Erfolge aber nicht gefährdet.

Durch die erste Saisonhälfte ist die Haßmann-Sieben also ohne Probleme gekommen. Aber der Trainer warnt davor, nachzulassen. Am Samstag (18 Uhr) empfängt sein Team Vorwärts Wettringen. Stolpersteine auf dem Weg zu Meisterschaft und Aufstieg hat er dagegen bislang noch nicht ausgemacht. Zwar häuften sich im Lauf der Saison die „kleinen Blessuren und „Wehwehchen“, doch dank des breit aufgestellten Kaders hatten diese noch keine Auswirkungen auf die Qualität des Sassenberger Spiels. Wichtig ist Haßmann, dass sich seine Spielerinnen nicht von außen unter Druck setzen lassen. „Viele glauben, dass die Saison für uns schon gelaufen ist, doch das ist sie noch lange nicht. Wir führen die Tabelle zu Recht an, aber das ist noch eine Momentaufnahme“, stellt er klar.

 

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