Rollstuhlbasketball: 2. Bundesliga
Volle Kraft voraus: BBC Münsterland erwartet RSC Osnabrück

Warendorf -

Einfach zurücklehnen und das Ding schon schaukeln? Das wird nicht reichen, wenn der BBC Münsterland den RSC Osnabrück empfangen. Trainer Marcel Fedde jedenfalls hat ein Negativbeispiel im Hinterkopf, wenn es seine Mannschaft zu ruhig angehen lassen sollte.

Freitag, 31.01.2020, 15:04 Uhr
Julian Lammering (Mitte) und der BBC Münsterland blicken nach dem Sieg gegen Spitzenreiter Essen endgültig in Richtung Erstliga-Aufstieg. Hinten links schaut in dieser Szene Sören Müller zu.
Julian Lammering (Mitte) und der BBC Münsterland blicken nach dem Sieg gegen Spitzenreiter Essen endgültig in Richtung Erstliga-Aufstieg. Hinten links schaut in dieser Szene Sören Müller zu. Foto: Simon Brandt

Es erweckt den Anschein einer Pflichtaufgabe, wenn die Rollstuhlbasketballer des BBC Münsterland in der 2. Bundesliga den RSC Osnabrück erwarten (Samstag, 17.30 Uhr).

Schließlich haben die Emsstädter zuletzt die Baskets Hamburg II und sogar die Tabellenführer der Hot Rolling Bears Essen deutlich bezwungen. Da sollte ein Sieg gegen die erst mit zwei Punkten ausgestatteten Niedersachsen doch ein Klacks sein, oder? Derlei Gedankenspielen schiebt BBC-Trainer Marcel Fedde konsequent den Riegel vor. Seine Schützlinge sollen nicht mal im Ansatz dazu verleitet werden, die Begegnung als Selbstläufer zu erachten.

Volle Pulle

„Das ist immer noch Osnabrück“, warnt Fedde, indem er die Erfahrung des Widersachers, den Derbycharakter und die hitzigen Duelle der Vergangenheit in Erinnerung ruft. Seine Schlussfolgerung, die auch als Aufforderung zu verstehen ist: „Wir müssen das Spiel genauso angehen wie gegen Hamburg und Essen. Paderborn ist ein Negativbeispiel dafür, was passiert, wenn wir meinen, es locker angehen zu können.“

Zwar bezwang der BBC das Schlusslicht letztlich, begann die angesprochene Partie aber pomadig und lag zunächst hinten. Folglich kündigt Fedde nun von Beginn an Volldampf an.

Zusätzliche personelle Alternativen

Der Übungsleiter bangt noch um den angeschlagenen Michael Niehaus und wird Reservespieler Peter Henkenjohann als zusätzliche Alternative für den Kader nominieren. Den Heimvorteil nutzen, den Lauf mitnehmen und fortsetzen, das ist der Plan. Denn, so betont Fedde, gegen Osnabrück zu gewinnen, müsse der Anspruch eines Playoff-Aspiranten sein. Mit einem Sieg würden die Warendorfer zu Spitzenreiter Essen aufschließen.

Als Ouvertüre zur 2. Bundesliga trägt die in der Oberliga ungeschlagene BBC-Zweitvertretung ab 15 Uhr ihr Heimspiel gegen die BSG Aachen aus.

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