Fußball
WSU-A-Jugend-Trainer Gregor Surmann: „Fehlt nur noch der Handschlag“

Warendorf -

Am Sonntag beginnt für die A-Jugendfußballer der WSU der zweite Saisonteil. Die Westfälischen Nachrichten sprachen mit Trainer Gregor Surmann über Ziele und Perspektiven.

Dienstag, 04.02.2020, 17:36 Uhr
Gregor Surmann fühlt sich als Jugendtrainer in Warendorf pudelwohl. Mit den A-Junioren möchte er die Bezirksliga-Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga feiern.
Gregor Surmann fühlt sich als Jugendtrainer in Warendorf pudelwohl. Mit den A-Junioren möchte er die Bezirksliga-Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga feiern. Foto: Simon Brandt

Die A-Jugendfußballer der Warendorfer Sportunion starten als Spitzenreiter der Bezirksliga mit drei Punkten Vorsprung am Sonntag mit dem Derby gegen die SG Telgte in die Rückrunde. Grund genug, um mit WSU-Trainer Gregor Surmann auf die zweite Saisonhälfte zu blicken.

Es geht wieder los. Was haben sie sich für die Rückrunde vorgenommen?

Surmann: Wir wollen den Platz natürlich verteidigen, auch wenn das sehr schwer wird. Die Konkurrenz schläft nicht. Das große Ziel ist es natürlich, da oben zu bleiben, wenn man schon mal da oben ist.

Die Landesliga wäre schon schön, oder?

Surmann: Auch einfach Meister zu werden, wäre schön. Bei mir war das zum Beispiel das letzte Mal im Jahr 2003 in der Bezirksliga mit der B-Jugend des SV Heessen der Fall.

Was sagen denn die Spieler zu dem Thema?

Surmann: Die wollen natürlich alle Erster werden. Das ist nach drei zweiten Plätzen hintereinander ja logisch.

Elf Spieler kommen am Saisonende ins Seniorenalter, drei davon wechseln sogar den Verein und gehen nach Freckenhorst. Was halten sie davon?

Surmann: Das habe ich nicht zu beurteilen. Die Jungs sind alle top ausgebildet. Sich in den Seniorenteams durchzusetzen, dazu gehört neben Qualität auch Glück. Dort gegen teils sehr abgezockte Leute zu spielen, ist schon etwas ganz anderes.

Wie ist das denn, wenn man weiß, dass man Spieler für andere Vereine ausbildet?

Surmann: Das war bei mir auch schon in Heessen und Ahlen so, da sind nie alle geblieben. Ich freue mich immer, wenn meine Spieler einen Schritt nach vorne machen können. Für die WSU ist das natürlich schade, dass drei gehen. Aber die anderen Guten bleiben ja – und elf Spieler kann man ohnehin nicht in die Erste einbauen.

Sind sie auch in der nächsten Saison noch Trainer der WSU-A-Jugend?

Surmann: Ich habe mit Ralf Sennhenn (Sportlicher Leiter) ein lockeres Gespräch geführt. Eigentlich sind wir uns einig, da fehlt nur noch der Handschlag.

Sie fühlen sich scheinbar wohl bei der WSU?

Surmann: Die Spieler kenne ich nun schon seit fast vier Jahren. Das sind meine Jungs. Und es macht sehr viel Spaß. Es gibt keinen Stress. Ein so ruhiges Arbeiten wie bei der WSU habe ich vorher noch bei keinem anderen Verein erlebt.

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