Handball: Frauen-Landesliga
Mehr Spitzenspiel geht nicht: Sassenberg empfängt Ahlen

Sassenberg -

„Mehr geht nicht. Die beiden besten und konstantesten Mannschaften treffen aufeinander“, verdeutlicht Daniel Haßmann den Topspielcharakter der bevorstehenden Begegnung. Die von ihm trainierten Handballerinnen des VfL Sassenberg, die bekanntlich nach 13 Partien immer noch verlustpunktfrei an der Landesliga-Spitze thronen, empfangen mit der Ahlener SG den Tabellenzweiten in der vermutlich sehr gut besuchten Herxfeldhalle (Samstag, 18 Uhr).

Donnerstag, 06.02.2020, 20:54 Uhr
Stefanie Herweg (Mitte) und der VfL Sassenberg haben am Samstag ab 18 Uhr Heimrecht gegen die Ahlener SG, die als einziger ernsthafter Konkurrent im Titelrennen verblieben ist.
Stefanie Herweg (Mitte) und der VfL Sassenberg haben am Samstag ab 18 Uhr Heimrecht gegen die Ahlener SG, die als einziger ernsthafter Konkurrent im Titelrennen verblieben ist. Foto: Brandt

 

Nach Startschwierigkeiten haben sich die Wersestädterinnen dank einer Serie von mittlerweile acht Siegen in Folge zum ärgsten Verfolger gemausert. Der Rückstand beträgt vier Punkte. Das erste Aufeinandertreffen hatte dem VfL einen 31:29-Auswärtssieg beschert.

Ein neuerlicher Erfolg wäre ein Meilenstein im Aufstiegsrennen. Oder wie Haßmann sagt: „Dann sähe es für uns fein aus. Wir wären sechs Punkte vorne und hätten natürlich auch den direkten Vergleich gewonnen.“

Respekt vor Ahlen ist zweifellos vorhanden, dennoch blickt der VfL-Übungsleiter der Partie optimistisch entgegen. Mit ihren bisherigen Leistungen und ihrer unbestrittenen Klasse geben die Hesselstädterinnen für Optimismus auch jeglichen Anlass. „Wir dürfen uns gar nicht so sehr am Gegner ausrichten, sondern müssen unser Ding machen und auch ruhig bleiben, wenn es mal nicht rund laufen sollte“, erklärt Haßmann, der nur auf die Langzeitverletzten verzichten muss.

Eine besondere Note erhält das Gipfeltreffen dadurch, dass bei Ahlen mit Uwe Landau der Trainer am Rand steht, den Haßmann zur Saison 2012/13 beim VfL beerbt hat. „Er wird sich gegen uns schon etwas überlegen“, prophezeit Haßmann. Auf etwaige taktische Kniffe wollen er und sein Team freilich vorbereitet sein und die passende Antwort geben.

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