Handball: Landesliga Frauen
Wieder Spannung: VfL Sassenberg verliert gegen Ahlener SG

Sassenberg -

Das Aufstiegsrennen in der Frauen-Landesliga ist wieder spannend: Die Ahlener SG gewann beim VfL Sassenberg. ASG-Trainer Uwe Landau sagt trotzdem: „Sassenberg wird aufsteigen.“

Sonntag, 09.02.2020, 20:48 Uhr aktualisiert: 10.02.2020, 15:14 Uhr
Erstmals geschlagen geben mussten sich in dieser Saison Vanessa Bastiaan (M.) und der VfL Sassenberg im Spitzenspiel gegen die Ahlener SG mit Isabell Exner (l.) und Cynthia Fitzek.
Erstmals geschlagen geben mussten sich in dieser Saison Vanessa Bastiaan (M.) und der VfL Sassenberg im Spitzenspiel gegen die Ahlener SG mit Isabell Exner (l.) und Cynthia Fitzek. Foto: Brandt

In der Herxfeldhalle war alles angerichtet: Gefühlt ganz Handball-Sassenberg wollte beim Spitzenspiel der VfL-Frauen gegen die Ahlener SG dabei sein. Am Ende hatten aber außer dem Kassenwart nur die mitgereisten Anhänger der Wersestädterinnen Grund zur Freude. Denn ihr Team gewann mit 34:32 (19:12) und machte das Aufstiegsrennen in der Landesliga wieder spannend.

Für den überglücklichen Uwe Landau zählte nur der Moment. „Wir sind froh und dankbar, dass wir dafür infrage kamen, so ein Spiel zu machen und zu gewinnen. Wir haben unseren Lauf mitgenommen und auf den Punkt unsere Leistung abgerufen.“ Trotz des Coups und der neuen Situation an der Spitze bleibt der ASG-Trainer mit VfL-Vergangenheit bei seiner Meinung: „Sassenberg wird aufsteigen.“ In der Tat sind die Hesselstädterinnen weiter in der besten Position. Doch anstatt die Vorentscheidung herbeizuführen und auf sechs Punkte von dannen zu ziehen, ist das Polster durch auf zwei Zähler geschmolzen.

Schuld daran trug die erste Halbzeit. Nach ausgeglichenem Beginn zogen die Gäste auf sieben Tore davon. „Wir haben allein von außen acht Hundertprozentige verworfen“, analysierte Trainer Daniel Haßmann. 19 Gegentore vor heimischem Publikum waren auch kein Empfehlungsschreiben.

Die Torhüterinnen Rica Marciniak und Sandra Klemann hatten nicht ihren besten Tag erwischt. Erst mit Maren Schmitz kam im zweiten Durchgang etwas Stabilität rein. Allgemein war die Torhüterposition an diesem Tag ein großes Plus der ASG. Oder wie Haßmann es vielsagend ausdrückte: „Wir haben sie zur Heldin geworfen.“ Positiv konnte er zumindest vermerken, dass sein Team in der zweiten Halbzeit Moral zeigte. Nun rief es ab, was es zu leisten vermag. Tor um Tor reduzierte es den Rückstand, bis es in der Schlussphase beim 29:30 und 30:31 in Tuchfühlung war.

Doch vergebene Würfe verhinderten, dass die Partie kippte.

Tore:Strotmeier (9/7), Stockmann (6), Herweg (5), Meinersmann (3), Feismann (3), C. Zumbrink, V. Bastiaan (je 2), Klünker, Westermann (je 1)

Strotmeier (9/7), Stockmann (6), Herweg (5), Meinersmann (3), Feismann (3), C. Zumbrink, V. Bastiaan (je 2), Klünker, Westermann (je 1)
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