Tischtennis: Landesliga
Warendorfer SU steckt in der Ergebniskrise

Warendorf -

Die Warendorfer SU führte beim TB Burgsteinfurt II mit 7:6, um am Ende noch mit 7:9 zu verlieren. Die Lage im Abstiegskampf wird immer kritischer für die WSU. Sie ist Tabellenletzter.

Dienstag, 11.02.2020, 19:52 Uhr aktualisiert: 12.02.2020, 17:00 Uhr
Guido Brockmeier verlor mit der Warendorfer Sportunion das Kellerduell der Landesliga in Burgsteinfurt knapp mit 7:9.
Guido Brockmeier verlor mit der Warendorfer Sportunion das Kellerduell der Landesliga in Burgsteinfurt knapp mit 7:9. Foto: Simon Brandt

Tischtennis-Landesligist Warendorfer Sportunion steckt in einer Ergebniskrise. Die enge Konstellation in der unteren Tabellenhälfte führt derzeit dazu, dass fast an jedem Spieltag ein Duell gegen einen direkten Konkurrenten stattfindet. Die WSU hält dabei zwar stets mit, kann am Ende aber nichts Zählbares einfahren.

So auch beim TB Burgsteinfurt II. Dort führten die Emsstädter in einer Partie auf Augenhöhe sogar mit 7:6, um am Ende noch 7:9 zu verlieren und erneut mit leeren Händen dazustehen. Daraus resultierte, dass bei der Sportunion nun die Rote Laterne des Tabellenletzten leuchtet. Zum Nichtabstiegsplatz fehlen bei noch sieben Partien bereits vier Zähler.

Damit bekommt die Partie am kommenden Samstag beim Vorletzten TTR Rheine II eine noch größere Bedeutung. Sollten die Warendorfer auch dieses Spiel verlieren, dürfte der Gang in die Bezirksliga kaum mehr zu vermeiden sein.

In Burgsteinfurt konnte zu Beginn nur das Doppel Igor Neufeld / Johannes Storck punkten. In den folgenden Einzeln gewannen Florian Schembecker (2), Jonas Vorderlandwehr (2), Gudio Brockmeier und Neufeld ihre Partien. Nach der 7:6-Führung hatte zunächst Marco Rolf die Möglichkeit zum achten Zähler. Er unterlag aber in vier hart umkämpften Sätzen. Klar ging das nächste Einzel von Brockmeier verloren.

Im entscheidenden Doppel unterlagen Neufeld und Storck zwar in drei Sätzen, die Ergebnisse von 10:12, 9:11 und 11:13 zeigten aber, dass die Partie durchaus auch andersherum hätte ausgehen können – getreu dem Motto: Erst hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech hinzu. Langsam aber sicher dürften die vielen hauchdünnen Niederlagen in den Kellerduellen bei den Warendorfern auch zum mentalen Problem werden. Der Ausweg dürfte da wohl nur ein Sieg sein.

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