Rollstuhl-Basketball: 2. Bundesliga
BBC Münsterland will letzte Zweifel an den Playoffs ausräumen

Warendorf -

Der Sekt ist kaltgestellt: Ein Sieg im Heimspiel gegen Hannover United II am heutigen Samstag (17.30 Uhr) und die Rollstuhlbasketballer des BBC Münsterland hätten endgültig auch die letzten Zweifel am Erreichen eines Playoff-Platzes in der 2. Bundesliga Nord beseitigt.

Freitag, 14.02.2020, 17:58 Uhr aktualisiert: 14.02.2020, 18:00 Uhr
Den Titelwunsch im Kopf: Marco Hoffmann (r.) und der BBC Münsterland peilen mit einem Heimsieg gegen Hannover United II zunächst aber die Teilnahme an den Aufstiegs-Playoffs an.
Den Titelwunsch im Kopf: Marco Hoffmann (r.) und der BBC Münsterland peilen mit einem Heimsieg gegen Hannover United II zunächst aber die Teilnahme an den Aufstiegs-Playoffs an. Foto: Brandt

Der Sekt ist kaltgestellt: Ein Sieg im Heimspiel gegen Hannover United II am heutigen Samstag (17.30 Uhr) und die Rollstuhlbasketballer des BBC Münsterland hätten endgültig auch die letzten Zweifel am Erreichen eines Playoff-Platzes in der 2. Bundesliga Nord beseitigt.

„Die Playoffs zu sichern, ist das erste Nahziel“, verdeutlicht Trainer Marcel Fedde und richtet den Blick in die nahe Zukunft: „Wir wollen gerne Meister werden.“

Auch in der Hinsicht wäre ein Erfolg über Hannover ein wichtiger Schritt. Drei Partien stehen für den BBC noch auf dem Programm. Gelingt es ihm, sie allesamt für sich zu entscheiden, kann die Konkurrenz aus Essen, die aktuell ein Spiel mehr bestritten hat, machen, wie sie will. Die Meisterschaft ginge in jedem Fall an die Emsstädter.

Die Tabellensituation könnte zu der Annahme verleiten, die Begegnung gegen Hannovers Reserve als Formsache anzusehen. Dem tritt Marcel Fedde entschieden entgegen. „Wir dürfen Hannover nicht unterschätzen. Es kommt auf die eigene Einstellung an“, betont der BBC-Übungsleiter, der bei den Niedersachsen eine gute Mischung aus erfahrenen Akteuren und jungen Talenten sieht. „Man kann sich nicht auf die einstellen, da sie viele Varianten beherrschen. Deshalb sind sie schwer zu bespielen“, führt Fedde aus.

Dass der Gegner trotzdem nur im unteren Mittelfeld dümpelt, führt er auf unglückliche Niederlagen und den Ausfall von Leistungsträgern zurück. Als Warnung muss der Trainer seinen Schützlingen nur das Hinspiel in Erinnerung rufen. Seinerzeit bogen die BBC-Rollis erst im Schlussviertel auf die Siegerstraße ab. Insofern gibt Fedde, der wieder auf Marco Hoffmann zurückgreifen kann, folgende Marschroute aus: „Wie gegen Essen und Rahden müssen wir das Spiel von Anfang an beherrschen und das Tempo vorgeben.“

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