Handball: Oberliga Frauen
Stelthove und Silvers retten Everswinkel ein Remis

Everswinkel -

Die Tabellenkonstellation sagte vor der Oberliga-Partie des SC DJK Everswinkel gegen die Ibbenbürener SV schon einiges aus: Der Fünfte empfing den Dritten, mit einem Sieg hätten die Handballerinnen aus dem Vitusdorf zumindest vorübergehend auf Rang drei klettern können. Spannung war vorprogrammiert. Am Ende blieb es, wie es war: Das Spiel endete unentschieden – 28:28 (17:14).

Sonntag, 16.02.2020, 22:05 Uhr
Wie eine Explosion: Die Reaktion auf der Everswinkler Bank – Sabrina Jäger (vorne) und Sarah Große Schute – als Britta Stelthove in der letzten Minute zum 28:28-Endstand traf.
Wie eine Explosion: Die Reaktion auf der Everswinkler Bank – Sabrina Jäger (vorne) und Sarah Große Schute – als Britta Stelthove in der letzten Minute zum 28:28-Endstand traf. Foto: Penno

Punkt gewonnen oder Punkt verloren, das spielte nach einer intensiven und mitreißenden Partie keine Rolle. Das musste erstmal verarbeitet werden. „Gemessen an den letzten fünf Minuten, war das Unentschieden glücklich für uns“, zog Trainerin Manja Görl ein erstes kurzes Fazit.

Marina Snyders hatte Ibbenbüren mit drei Toren in Folge erst das 26:26 beschert und dann gleich zum 28:26 nachgelegt. Zu spielen waren noch anderthalb Minuten, die die SC-Frauen nutzten. Lena Silvers traf zum Anschluss, zwölf Sekunden vor der Schlusssirene stellte Britta Stelthove den Endstand her. Dann war Feierabend, beide Seiten mussten erstmal durchpusten.

Dass es ein Ritt auf der Rasierklinge werden könnte, deutete sich früh an. Hin und her ging es mit der Führung und mit hohem Tempo. Drei Tore Vorsprung hatte der SC beim 10:7, Ibbenbürens Bank reagierte und nahm eine Auszeit. Prompt drehte sich die Partie, die Gäste lagen plötzlich 11:10 vorne. Mit einem Zwischenspurt waren jetzt wieder die Gastgeberinnen an der Reihe und legten vor der Pause mit 17:13 vor.

Das aber war kein beruhigendes Polster. Denn nach und nach arbeitete sich Ibbenbüren wieder heran. Zuviel ging bei der DJK daneben, ans Gebälk oder wurde von der starken Torhüterin pariert. Noch fand die DJK Antworten, bis zum 26:26.

„Irgendwann sind wir zu undiszipliniert geworden“, meinte Görl: „Und im Abschluss waren wir nicht so konsequent.“ Hinzu kamen einige Ballverluste, die die Gäste in den hektischen Schlussminuten ausnutzten. Am Ende reichte es immerhin noch zu einem Punktgewinn für die Gastgeberinnen.

Tore: Silvers (7), Stelthove (7/1), Große Schute (3), Behrens (3/1), M. Steinhoff, Altun (je 2), Jäger (2/2), L. Steinhoff, Schlautmann (je 1)

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