Tischtennis
Frust sitzt beim Schlusslicht Warendorfer SU tief

Warendorf -

5:2 führte Tischtennis-Landesligist Warendorfer SU beim TTR Rheine II bereits und stand am Ende doch wieder mit leeren Händen da. Das Fehlen eines Langzeitverletzten scheint nicht auszugleichen zu sein.

Dienstag, 18.02.2020, 18:10 Uhr aktualisiert: 19.02.2020, 15:52 Uhr
Für Marco Rolf und die WSU ist der Klassenerhalt in weite Ferne gerückt
Für Marco Rolf und die WSU ist der Klassenerhalt in weite Ferne gerückt Foto: Henning Wegener

Es zieht sich wie ein roter Faden durch die vergangenen Wochen: Tischtennis-Landesligist Warendorfer SU verliert regelmäßig die Duelle gegen die direkte Konkurrenz im Abstiegskampf. Und das fast immer hauchdünn mit 7:9. So auch bei TTR Rheine II.

Besonders bitter war diese Niederlage aber nicht nur aufgrund des Ergebnisses. Die WSU führte nämlich bereits mit 5:2, stand am Ende aber doch wieder mit leeren Händen da. Es begann gut, denn nach den drei Eingangsdoppeln hatten Florian Schembecker und Jonas Vorderlandwehr sowie Johannes Storck und Marco Rolf zwei Punkte eingefahren. Nur die Kombination Igor Neufeld/Guido Brockmeier unterlag. Als auch in den ersten Einzeln Schembecker, Vorderlandwehr und Storck die Oberhand behielten, sah alles so aus, als wäre das nötige Quäntchen Glück zu den Emsstädtern zurückgekehrt. Aber es kam ganz anders. Rheine glich zum 5:5 aus. Schembecker brachte die Warendorfer noch einmal mit 6:5 in Führung, dann war aber Rheine am Zug und ging seinerseits mit 7:6 in Front. Rolf egalisierte zum 7:7. Danach verlor Brockmeier sein Einzel.

Im Abschlussdoppel gaben Schembecker und Vorderlandwehr eine 2:1-Satzführung noch ab und verloren in fünf Durchgängen. Da saß der Frust bei den Gästen natürlich tief.

Ganz deutlich wurde zuletzt, dass die WSU den verletzungsbedingten Langzeit-Ausfall von Routinier Daniel Offinger nicht kompensieren kann. Die Emsstädter sind zwar immer nah dran, bringen die Spiele aber eben nicht ins Ziel. Genau dafür war Offinger stets ein Garant. Bei nur noch sechs Partien und bereits sechs Zählern Rückstand auf den rettenden Rang sieben, käme der Klassenerhalt für Schlusslicht WSU nun schon überraschend.

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