Handball: HSG Ascheberg/Drensteinfurt
Frauen-Typ Jochen Bülte juckt es wieder

Drensteinfurt -

Die Handballerinnen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt hatte Jochen Bülte schon von 2013 bis 2015 trainiert. Jetzt kehrt er zurück und löst Heinz Huhnhold ab. Einen anderen Job bei der HSG hatte Bülte zuvor abgelehnt.

Freitag, 20.03.2020, 20:12 Uhr aktualisiert: 23.03.2020, 17:04 Uhr
Handball: HSG Ascheberg/Drensteinfurt: Frauen-Typ Jochen Bülte juckt es wieder
Jochen Bülte kehrt zur HSG Ascheberg/Drensteinfurt zurück. Foto: Oetz

Dumme Sprüche der Sendenhorster werde er sich nicht anhören müssen, glaubt Jochen Bülte . „Die kennen das ja bereits“, lacht der Mittvierziger. Schon einmal ist er seinem Heimatverein untreu geworden, um beim Lokalrivalen HSG Ascheberg/Drensteinfurt anzuheuern. 2013 war das, Bülte blieb zwei Jahre Coach der damaligen Bezirksliga-Handballerinnen. Nun also, eine Liga tiefer, die Rückkehr: Im Sommer löst Bülte Heinz Huhnhold ab, der die HSG-Männer übernimmt (WN berichteten).

Bereits zu Beginn des Jahres – Herren-Trainer Volker Hollenberg hatte just bekanntgegeben, dass er den Verein am Saisonende verlässt – sei der neue Abteilungschef Carsten Gburek auf ihn zu zugekommen, erinnert sich Bülte. Ob er vielleicht Interesse an dem Job habe.

Hatte er nicht, denn: „Ich war bisher ausschließlich im weiblichen Bereich tätig – und das soll auch so bleiben.“ Interessant. Wo doch Damen-Teams im Allgemeinen als untrainierbar gelten (wie zumindest Chauvis gern behaupten). Bülte dagegen kann gut mit Frauen – vielleicht, scherzt er, „weil ich mal Sozialarbeit studiert habe“.

Zuletzt coachte er bis 2018 die Handballerinnen des SV Eintracht Dolberg in der Verbands- respektive der Landesliga. Danach habe er eine jobbedingte Auszeit genommen. „Aber allmählich juckt es wieder“, versichert der Sendenhorster. Ein paar HSG-Spielerinnen kenne er noch von damals. Eine habe er vor seiner Zusage gebeten, sich mal im Team umzuhören, ob es irgendwelche Einwände gegen seine Amtsübernahme gebe. War aber nicht der Fall.

Die kommenden Wochen werde er dazu nutzen, mal in der Halle vorbeizuschauen (falls die Saison überhaupt fortgesetzt wird), sich mit Heinz Huhnhold kurzzuschließen sowie organisatorische Dinge anzustoßen.

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