Fußball | Kreisliga A1: Titelrennen zwischen ASC und SpVgg Vreden 2
Vredens Antwort Richtung ASC

Schöppingen/Vreden -

Am 27. Spieltag warf der ASC Schöppingen der Vredener Spielvereinigung den Fehdehandschuh vor die Fußballschuhe und glich nach Punkten aus. In der 28. Runde der Kreisliga A1 folgte Vredens Antwort, die an Deutlichkeit nicht zu überbieten war. Denn die zweite Mannschaft der Spielvereinigung fegte Union Wessum mit sage und schreibe 8:1 vom Platz. Ganz genau jenes Wessum, das 2018 noch gar kein Match verloren hatte und ein Dutzend Partien ungeschlagen blieb.

Sonntag, 13.05.2018, 20:05 Uhr

Schleicht sich der ASC Schöppingen mit Spielertrainer Rafael Figueiredo noch einmal vorbei? Momentan sieht es bestenfalls danach aus, als könnten die Vechtestädter noch ein Entscheidungsspiel erzwingen. Dafür müsste Vreden aber noch einmal patzen.
Schleicht sich der ASC Schöppingen mit Spielertrainer Rafael Figueiredo noch einmal vorbei? Momentan sieht es bestenfalls danach aus, als könnten die Vechtestädter noch ein Entscheidungsspiel erzwingen. Dafür müsste Vreden aber noch einmal patzen. Foto: Stefan Hoof

Insofern war es eine titelreife Vorstellung der Blau-Gelben, die nun zwei Spieltag vor Saisonende wieder drei Punkte vor den Schöppingern liegen. Denn der ASC kam beim FC Oeding zeitgleich mit 0:4 (0:2) unter die Räder.

Als es im Grenzstadion aus Sicht die Vechtestädter zum ersten Mal schepperte (23.), hatte zeitgleich Vreden bereits das zweite Tor gegen Wessum vorgelegt und war da auf Kurs. Den ASC brachte der Gegentreffer sichtlich aus dem Tritt, denn nur vier Minuten später legte Bernd Döbbelt für den FCO nach, was gleichzeitig auch den Pausenstand bedeutete. In Vreden hatte die Spielvereinigung mittlerweile viermal gejubelt. An den drei Punkten gab es schon jetzt keine Zweifel mehr.

Keine Reaktion der Schöppinger

Aber konnte Schöppingen noch einmal reagieren? Klare Antwort: nein. Denn als die Zeit verrann und der ASC zusehends hinten öffnete, schlugen die Hausherren per Doppelschlag zu: Markus Tecker (73.) und Pierre van de Sand (76.) zogen den Schlussstrich unter die Partie.

Hoffen auf die letzte Luft und Vredener Patzer

Was bleibt der Mannschaft von Rafael Figueiredo jetzt noch? Sie muss sich mit Siegen gegen den FC Ottenstein und bei Fortuna Gronau irgendwie über die Ziellinie retten – und parallel auf einen weiteren Ausrutscher, sprich auf eine Niederlage der Vredener hoffen. Die treten Pfingstmontag beim VfB Alstätte an und erwarten am Wochenende darauf Vorwärts Epe 2. Trainer Christoph Klaas bleibt ganz cool: „Wir wollten Wessum früh zu Fehlern zwingen, das haben wir getan und diese eiskalt genutzt.“

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