Sommerturnier des LZRFV Gronau
Albers sorgt für furioses Finale beim Gronauer Reitturnier

Gronau -

Zwischenzeitlich erweckte es den Anschein, als sollte es beim „Großen Preis von Gronau“ kein Stechen geben. Michael Wensing vom RV Vreden hatte auf „Vulkana“ die erste Nullrunde vorgelegt. Doch gegen Ende wurde er noch eingefangen. Das letzte Paar des Stechens sorgte für die Entscheidung.

Sonntag, 02.06.2019, 19:54 Uhr aktualisiert: 04.06.2019, 14:17 Uhr
Eine Luxuskarosse gewann Dennis Albers auf Janis Joplin de Cologne zwar nicht, aber dennoch freute er sich, als er Glückwünsche von Richter Josef Ulmker (Mi.) und Jens Schiballa, Vorsitzender des LZRFV Gronau, nach seinem Sieg beim „Großen Preis von Gronau“ erhalten hatte.
Eine Luxuskarosse gewann Dennis Albers auf Janis Joplin de Cologne zwar nicht, aber dennoch freute er sich, als er Glückwünsche von Richter Josef Ulmker (Mi.) und Jens Schiballa, Vorsitzender des LZRFV Gronau, nach seinem Sieg beim „Großen Preis von Gronau“ erhalten hatte.

Der finale Ritt war zugleich der krönende Abschluss des dreitägigen Dressur- und Reitturniers des LZRFV Gronau. Als letzter Starter ging gestern Nachmittag Dennis Albers mit der achtjähriger Stute Janis Joplin de Cologne in den Parcours. Der Springreiter vom RFV Greven blieb im Stechen fehlerfrei, und mit 35,29 Sekunden hatte er die Zeiten seiner beiden Mitbewerber unterboten, womit sich Albers den „Großen Preis von Gronau“ unter dem Applaus der Zuschauer sicherte.

Es war heiß, sehr heiß auf der Reitsportanlage an der Alstätter Straße. Die Hitze machte Pferden und Reitern arg zu schaffen. Umso anerkennenswerter war, was die Starter in den Prüfungen des letzten Turniertages leisteten. Vor allem im Stechen, für das zwölf Paare gemeldet hatten, wurde es überaus spannend. Einziger Teilnehmer des gastgebenden Vereins war Diarmuid Howley, der mit Elektra und Alaba, dem siegreichen Wallach des M-Springens am Eröffnungstag, gleich zwei Pferde an den Start gebracht hatte. Doch sowohl der Ire als auch Sophie Kortbus auf Arpeggia vom RZFV Epe leisteten sich Abwürfe in ihren Umläufen, sodass klar war, dass das Stechen ohne Gronauer Beteiligung stattfinden würde.

Finale furioso beim Großen Preis von Gronau

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Der erste Reiter, der fehlerfrei blieb, war Michael Wensing (RV Vreden) auf Vulkana. Ihm folgten Andrew Geu­ting (ZRFV Borken) auf Daylight, Anika Holtmann (RFV Ochtrup) auf Faro und Dennis Albers (RFV Greven) auf Janis Joplin de Cologne, denn alle drei Paare meisterten ihre Umläufe ohne Abwurf. Wobei Albers zuvor schon eine Duftmarke gesetzt hatte. Seine Zeit von 67,94 Sekunden war die mit Abstand schnellste im ersten Durchgang.

Der Eindruck, dass Albers im Stechen der Top-Favorit sein würde, bestätigte sich, zumal Geuting auf einen Start verzichtete und das Feld der Finalteilnehmer somit auf drei Paare zusammengeschrumpft war. Wensing ging mit Vulkana hohes Risiko und legte 35,70 Sekunden vor. Das war die Messlatte für die beiden nachfolgenden Paare.

Anika Holtmann zeigte auf Faro ebenfalls eine starke Runde, doch mit 44,21 Sekunden kam sie für einen Sieg nicht mehr infrage. Somit entschied sich alles mit dem letzten Reiter. Und das war Albers. Dessen Stute Janis Joplin de Cologne wirkte bei der Gluthitze erstaunlich frisch. Und da Albers die Konzentration hochhielt, enge Wendungen und hohes Tempo ging, wurde sein Parforceritt belohnt, denn mit 35,29 Sekunden war er 41 Hundertstelsekunden schneller als Wensing.

Auf die Frage, ob er sich für das Stechen eine spezielle Taktik zurechtgelegt habe, fand er eine gleichermaßen simple wie einleuchtende Antwort: „Ich habe einfach probiert, mein bestes Reiten reinzuwerfen. Das hat geklappt.“

Dass die achtjährige Stute den Parcours, „der fair aufgebaut war“, wie der 26-Jährige betonte, zwei Mal fehlerfrei nehmen könnte, hatte sie schon zuvor bewiesen. „Sie ist erfahren und hat schon einige Springen gewonnen“, teilte Albers mit, bevor er sich verabschiedete.

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