Fußball: Kreisliga B2
Angekommen im Neuland B-Liga

Eggerode -

Eine gute Vorbereitung sieht sicher ganz anders aus. Erst fiel der erste geplante Test des SV Eggerode gegen SG Coesfeld 2 aus. Danach setzte es gegen Germania Horstmar 2 (2:4) und sogar gegen C-Ligist SV Heek 2 (0:4) deutliche Niederlage. Natürlich ist auch Spielertrainer Sebastian Gembalski alles andere als zufrieden damit.

Donnerstag, 25.07.2019, 18:00 Uhr
Die Neuen beim SV Eggerode mit Spielertrainer Sebastian Gembalski (hinten, Mitte) und Co-Trainer Thorsten Gerwing (hinten rechts): Marian Schmidt (hinten links), Sezgin Dogan, Florian Nwabuotu sowie Darius Mlynarczyk (vorne, von links).
Die Neuen beim SV Eggerode mit Spielertrainer Sebastian Gembalski (hinten, Mitte) und Co-Trainer Thorsten Gerwing (hinten rechts): Marian Schmidt (hinten links), Sezgin Dogan, Florian Nwabuotu sowie Darius Mlynarczyk (vorne, von links). Foto: Verein

„Uns trifft die Urlaubsphase hart. Zwölf Spieler habe ich meist beisammen, davon sind zwei aber auch bereits Torhüter“, schildert er das Dilemma. „Ich würde gerne viel mehr ausprobieren, doch uns sind aktuell noch die Hände gebunden.“

Dabei hat der Meister der Kreisliga C2 nach dem Aufstieg personell ordentlich nachgerüstet. „Wir wollen vor allem in der Breite besser besetzt sein, das war das Ziel“, so Gembalski . Torwart Florian Nwabuotu kommt von SW Beerlage, fürs Mittelfeld hat sich Marian Schmidt von Turo Darfeld 2 dem SV Eggerode angeschlossen. Mit Darius Mlynarczyk wurde zudem ein Stürmer geholt, der zuletzt länger pausiert hatte, davor bei der DJK Eintracht Coesfeld aktiv war.

Integration der Neuen noch nicht abgeschlossen

Sezgin Dogan ist ein Offensivspieler mit begrenzten Aufenthaltstitel und wohnt in Eggerode. Er hat zuvor in der Türkei auch nur in seiner Freizeit gespielt. Und ganz frisch aus Baden-Württemberg in den Wallfahrtsort gezogen ist Alexander Eckl, der für die Abwehr oder auch alternativ das Mittelfeld vom TSV Rudersberg kommt.

Dass sich bei so vielen Neuzugängen die Mannschaft erst finden muss und die Integration längst nicht abgeschlossen ist, sieht Gembalski als „völlig normal an. Wir müssen die wenige Zeit, die uns bis zum Meisterschaftsstart noch bleibt, so gut es geht nutzen. Ich hoffe, wir haben dann auch bald wirklich alle Mann an Bord.“

Nur der Klassenerhalt zählt

Taktisch würde der Spielertrainer, der beim SV Eggerode in seine dritte Saison geht, gerne auch eine Viererkette testen. „Damit wir neben der bewährten Dreierkette etwas flexibler agieren können. Doch bei den Rahmenbedingungen ist das natürlich nicht einfach.“

Einfach fällt für Sebastian Gembalski allerdings die Formulierung des Saisonziels aus: „Für uns kann nur der Klassenerhalt zählen. Die Kreisliga B ist für alle Neuland.“ Für alle – bis auf eine Ausnahme. „Ich kenne die Klasse ja aus meiner Zeit mit Turo Darfeld 2. Und ich kann meinen Spielern sagen: Das ist schon etwas anderes als in der letzten Saison. Das wird schwer genug.“

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