K+K-Cup: Teamspringen der Altkreise
Messing lehnt sich weit aus dem Fenster

Münster/Schöppingen -

Bescheidenheit ist bekanntlich eine Zier, aber eben nicht immer zwingend notwendig. Vor allem dann nicht, wenn eindrucksvolle Taten zurückhaltende Worte überflüssig machen – so wie beim Auftritt der vier Reiter und Reiterinnen aus Coesfeld, die souverän das Teamspringen der Altkreise für sich entschieden.

Freitag, 10.01.2020, 13:30 Uhr aktualisiert: 10.01.2020, 18:08 Uhr
Sieger Altkreis Coesfeld mit (v.l.) Trainer Heiner Messing, Annely Mönsters, Wafa Amiri, Laura Rensing und Hanna Höcke.
Sieger Altkreis Coesfeld mit (v.l.) Trainer Heiner Messing, Annely Mönsters, Wafa Amiri, Laura Rensing und Hanna Höcke. Foto: Jürgen Peperhowe

Der Schöppingen Heiner Messing war, wie er zugibt, „etwas vorlaut“ vor dem Teamspringen der Altkreise. „Ihr könnt schon einmal überlegen, wer Zweiter und Dritter wird“, sagte der Mannschaftsführer des Altkreises Coesfeld, nachdem zuvor mit Wafa Amiri, Hanna Höcke und Annely Mönsters drei seiner vier Reiter bei L-Prüfungen erfolgreich gewesen waren.

Und seine Equipe ließ ihn nicht im Regen stehen, lieferte nahtlos die nächste Top-Leistung ab und durfte sich nach dem Sieg vor dem KRV Warendorf auf ein Kaltgetränk in der Messehalle einladen lassen. Der Reiterverband Münster von Teamchef Oliver Schulze Brüning reihte sich nach Rang zwei im Vorjahr diesmal als Vierter genau in der Mitte der Konkurrenz ein.

In dieser setzte Coesfeld die Konkurrenz nach und nach unter Druck. Laura Rensing sorgte mit Amarone bei ihrer K+K-Cup-Premiere gleich für die erste Nullrunde. Ihre Vorlage nahm Höcke dankend auf und legte mit Phinox sauber nach.

Als auch Amiri im Sattel von Lotta – ebenfalls erstmals in der Halle Münsterland dabei – ohne Strafpunkte blieb, war der Weg für Coesfeld frei. Da störte der Abwurf von Mönsters am letzten Sprung nicht, auch wenn sie mit Mon Amour das Ergebnis noch verbessert hätte.

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