Fußball: Kreisliga A1
Dieses Mal kippt das Spiel in Schöppingen nicht

Schöppingen -

Als Nienborg durch Fabian Borgers in der 64. Minute tatsächlich das 2:2 schaffte, fühlten sich die ersten Akteure auf dem Platz, aber auch die ASC-Fans ganz sicher ans Pokalspiel gegen SG Coesfeld erinnert.

Sonntag, 27.09.2020, 19:38 Uhr
Vitali Neumann zieht ab. In der Nachspielzeit sah der Schöppinger noch die Rote Karte.
Vitali Neumann zieht ab. In der Nachspielzeit sah der Schöppinger noch die Rote Karte. Foto: Angelika Hoof

Denn da verlor das Team von Rafael Figueiredo nach zwischenzeitlicher 2:0-Führung noch mit 2:3. Am Sonntag fand die Sache dann trotz ähnlichen Spielverlaufs doch noch ein Happy End – Saisonsieg Nummer eins inklusive. Denn Schöppingen legte den Schalter nochmals um und besiegte Aufsteiger Rot-Weiß Nienborg mit 4:2.

Rafael Figueiredo selbst hatte ein Doppelpack im Vechtestadion geschnürt (2./21.), ehe die Gäste prompt mit dem 1:2 durch Thomas Schlichtmann antworteten. „Das schnelle erste Tor hat uns eigentlich Sicherheit gegeben“, so Figueiredo später. „Doch nach dem 1:2 durch einen Standard kam RWN immer besser auf. Das Unentschieden ging deswegen zunächst in Ordnung.“

Nach dem Ausgleich in der zweiten Hälfte fand der ASC dieses Mal aber schnell in die Spur zurück. Der Matchwinner war ebenfalls schnell gefunden. Andreas Neumann beantwortete das 2:2 der Nienborger nur vier Minuten später mit dem dritten Treffer für die Hausherren. „Schade, dass wir dieses Gegentor nach einem Eckball kassieren. Ich hab uns bis dahin im Vorteil gesehen“, meinte Nienborgs Coach Rick Reekers . „Zumal ich den frühen 0:2-Rückstand auf meine Kappe nehmen muss. Wir wollten taktisch etwas anderes probieren, das hat nicht geklappt.“

Turbulent wurde es noch einmal in der Nachspielzeit, in der Vitali Neumann für sein Foul an der Mittellinie glatt Rot sah. Andreas Neumann hatte derweil die 4:2-Entscheidung erzielt. Figueiredo provozierte daraufhin die RWN-Fans. „Das war wohl auch falsch, aber wir sind permanent von der Seitenlinie beleidigt worden. Danach bin ich von einem gegnerischen Spieler in den Unterleib geschlagen und anschließend bespuckt worden.“ Rick Reekers konnte die Szene nur aus der Distanz sehen, äußerte sich wie folgt: „Es hat sich einiges hochgeschaukelt. Aber das hat am Ende auf dem Fußballplatz nichts zu suchen.“

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