VfL gewinnt beim „Not gegen Elend“
Verdienter 2:0-Erfolg der Sendener beim TuS Ascheberg 2 nach einem schwachen Spiel

Ascheberg -

Auch mit einer richtig schwachen Leistung kann man Fußballspiele gewinnen. Das bewies am Sonntagmittag der VfL Senden. Der A-Kreisligist setzte sich bei der zweiten Mannschaft des TuS Ascheberg auf Asche verdient mit 2:0 (1:0) durch. „Das war auf einem sehr schlechten Platz Not gegen Elend“, schüttelte sich VfL-Trainer Taylan Berik. TuS-Coach Carsten Niehues urteilte etwas moderater: „Von beiden Seiten war das kein schönes Spiel. Vielleicht lag es auch am starken Wind.“

Montag, 28.11.2011, 10:11 Uhr

Es war kalt, windig und ab Mitte der ersten Halbzeit auch noch regnerisch. Nur die harten Fans – viele waren das nicht – schauten sich das zerfahrene Match mit wenigen Torchancen 90 Minuten lang an. Sie mussten sogar noch länger ausharren, weil die Partie für 20 Minuten unterbrochen wurde. Nach einer guten halben Stunde fiel VfL-Defensivspieler Christopher Wietel nach einem Zweikampf unglücklich zu Boden und musste mit dem Rettungswagen abgeholt werden. Die Diagnose lautete: Schultereckgelenkssprengung.

Vor der Zwangspause hatten die Sendener nach 20 Minuten die Initiative übernommen. Zwei Fernschüsse von Steffen Tillmann (26.) und Stephan Rosenberger (29.) verfehlten den TuS-Kasten. Unmittelbar nach der Unterbrechung senkte sich eine Bogenlampe von Tillmann mit Windunterstützung zum 0:1 ins Tor (33.). Auf der anderen Seite lenkte VfL-Keeper Marcel Heitkötter einen herrlichen Seitfallzieher von Marc Reckel an die Latte (40.). Trotzdem war die Gäste-Führung zur Pause verdient.

Nach der Halbzeit wurde das Spiel nicht besser. Torchancen hatten Seltenheitswert. Für den VfL vergab Marcel Lücke noch eine gute Gelegenheit, für die TuS-Reserve nahm Sebastian Kaiser aus 20 Metern ohne Erfolg Maß. Mit dem 0:2 machte Florian Kaling kurz vor Schluss alles klar. „Wir haben das Spiel nur über den Kampf gewonnen“, meinte Berik. „Senden hat mehr investiert“, sagte Niehues.

TuS 2: Kofoth – Wobbe (70. Mühlenbeck ), Naber, Hartwig – Schwipp, Windmeier, Dülfer, Kaiser, Sabe – Reckel, Bultmann (78. Micha). VfL: Heitkötter – Schütz – Tretow, Lemmer, Wietel (32. Schulte) – Rosenberger, Tillmann, Lücke, Kaling – Broek­, Schäfers (70. Reher ). Tore: 0:1 Tillmann (33.), 0:2 Kaling (85.). Beste Spieler: Naber – Schulte, Broek.

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