Volleyball-Regionalliga der Frauen
Erster Satzverlust tut nicht weh

Senden -

Den dritten Sieg im dritten Saisonspiel landeten die Sendener Frauen gegen Dingden. Dabei kassierten sie zwar den ersten Satzverlust, fuhren nach dem 3:1 aber dennoch alle drei Punkte ein. Lediglich im vierten Durchgang hatte sich die Mannschaft von Suha Yaglioglu eine längere Schwächephase erlaubt.

Sonntag, 20.10.2013, 22:10 Uhr

Lisa Schrieverhoff und Karla Hanhoff (r.) blocken einen Angriff der Blau-Weißen.
Lisa Schrieverhoff und Karla Hanhoff (r.) blocken einen Angriff der Blau-Weißen. Foto: chrb

Die Volleyballerinnen des ASV Senden bleiben auf der Erfolgsspur. Mit 3:1 (25:22, 25:16, 19:25, 25:21) gewann der Regionalliga-Spitzenreiter am Samstagnachmittag sein Heimspiel gegen den SV BW Dingden . Dabei leistete sich die Mannschaft von Suha Yaglioglu zwar den ersten Satzverlust der Saison, konnte mit dem 3:1 aber dennoch den dritten Punktedreier in Folge einfahren.

„Das war unser bisher bester Gegner“, sagte ASV-Trainer Yaglioglu nach der Partie über die Blau-Weißen. Die Gäste begannen auf Augenhöhe und ließen die Sendenerinnen im ersten Satz bis zum 8:8 nicht davonziehen. Dann jedoch legte der Favorit eine Schippe drauf und machte vor allem durch gute Aufschläge und Angriffe über die Außenpositionen fünf Punkte in Folge. Beim Stand von 21:16 kamen die Dingderinnen noch einmal zurück, doch am Ende brachte der ASV den ersten Satz noch relativ souverän nach Hause.

Der zweite Durchgang begann wie der erste, diesmal hielten die Gäste bis zum 10:10 mit. Eine Aufschlagserie von Ana Capote brachte dann die Vorentscheidung in diesem Satz, den die Senderinnen überlegen zu Ende führten.

Doch dann der Einbruch: „Im dritten Satz war die Luft raus“, sollte Trainer Yaglioglu später sagen. „Wir waren zu locker, haben die Dingderinnen nicht mehr richtig ernst genommen.“ Das sollte sich rächen. Die Blau-Weißen gingen gegen nun vor allem in der Annahme schwache Gastgeberinnen früh in Führung, gaben diese nicht mehr ab und kamen am Ende mit sechs Punkten Vorsprung über die Ziellinie.

Yaglioglu reagierte. Er brachte Viktoria Micke für die schwächelnde Ana Capote, der drohende Punktverlust nach einem zweiten verlorenen Satz motivierte seine Spielerinnen zusätzlich. „Da waren wir wieder wach“, resümierte der ASV-Coach nach den vierten und letzten Satz, den seine Schützlinge nun voll konzentriert zu Ende spielten.

ASV: Capote, Hanhoff, Micke, Schrieverhoff, A. Schulte-Döinghaus, P. Schulte-Döinghaus, Stetzkamp, Voosholz, Yaglioglu.

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