Reitturnier des RV Senden
„Das ist höhere Gewalt“

Senden -

Trotz des extremen Wetters zog Ralph Wegener eine positive Turnierbilanz. „Das Wetter ist höhere Gewalt. Das Wichtigste ist, dass nichts passiert ist“, sagte der Vorsitzende des RV Senden.

Dienstag, 07.07.2015, 10:07 Uhr

Heimsieg: Lina Zumvenne-Koch vom RV Senden gewann mit Champer ein A*-Stilspringen.
Heimsieg: Lina Zumvenne-Koch vom RV Senden gewann mit Champer ein A*-Stilspringen. Foto: rau

Was soll man da machen? Ralph Wegener zuckte nur mit den Schultern. „Das ist höhere Gewalt, da kann man nichts machen“, kommentierte der Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Senden am vergangenen Sonntag die extremen Wetterbedingungen bei dem viertägigen Sommerturnier. Bis Samstag war es viel zu heiß, am Sonntagmorgen folgten Gewitter und starker Regen. „Das haben wir so auch noch nicht erlebt“, sagte Wegener.

Die tropischen Temperaturen hatten massive negative Auswirkungen auf die Starter- und Zuschauerzahlen, vor allem am Donnerstag, Freitag und Samstag. „Übers ganze Turnier gesehen hatten wir von den Nennungen 50 Prozent Teilnehmer“, rechnete der Vereinsboss vor und schob sofort hinterher: „Wir haben Verständnis für alle, die nicht gekommen sind.“

Wegener sagte aber auch: „Trotz des Wetters ziehen wir ein positives Fazit. Die Zuschauer und Reiter, die da waren, waren auch zufrieden.“ Und er betonte: „Das Allerwichtigste für uns ist, dass wir bei dieser Hitze keine Unfälle oder Ähnliches hatten. Es ist nichts Gravierendes passiert.“

Am Sonntag waren die Starterfelder auch noch einigermaßen gefüllt. In der M**-Dressur gingen 22 Paare ins Viereck, in dem Springen der Klasse S* mit Siegerrunde waren es 32. Mehr als 80 Paare hatten für das Hauptspringen genannt. „Die Zahl ist sehr, sehr hoch und liegt vor allem auch an unserem Sandboden“, meinte Wegener. 2012 hatte der RV Senden den neuen Untergrund fertiggestellt.

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