Volleyball: 3. Liga der Frauen
0:3 gegen BSV Ostbevern – Pleitenserie des ASV Senden hält an

Senden -

Der ASV Senden wandert weiter im Tal der Tränen. Das ehemalige Liga-Schwergewicht verlor zu Hause deutlich gegen den BSV Ostbevern. Es war die sechste Niederlage aus den letzten sieben Spielen.

Sonntag, 12.02.2017, 15:02 Uhr

Nur selten konnten die ASV-Spielerinnen – hier Kapitänin Sara Stetzkamp (r.) – den Gästen aus Ostsbevern gefährlich werden.
Nur selten konnten die ASV-Spielerinnen – hier Kapitänin Sara Stetzkamp (r.) – den Gästen aus Ostsbevern gefährlich werden. Foto: Christian Besse

Suha Yaglioglu war bedient. „Es ist inzwischen normal, dass wir solche Spiele verlieren“, meinte der Trainer der Sendener Volleyballerinnen am Samstagabend nach der 0:3-Heimniederlage (23:25, 13:25, 23:25) gegen den Drittligakonkurrenten BSV Ostbevern . Die knappen Ergebnisse der Sätze eins und drei konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Sieg der Gäste auch in dieser Höhe verdient war.

Die Pleiten-Pech- und Pannen-Serie des ASV, der von den letzten sieben Spielen sechs verlor und aus diesem Zeitraum nur zwei Punkte holte, hält damit weiter an. Die Yaglioglu-Truppe muss den Blick nach unten richten, sollte es nicht schnellstmöglich das Tal der Tränen wieder verlassen.

Auch gegen Ostbevern konnte das ehemalige Liga-Schwergewicht mit seinen vielen erfahrenen Spielerinnen nur phasenweise an alte Stärken anknüpfen. So im ersten Satz, als sie Rückstände von 5:10 und 14:17 ausglich. Und im dritten Durchgang, als eine Aufschlagserie von Susann Decker mit neun Punkten in Folge den ASV mit 13:7 in Front brachten. Doch das war zu wenig. Beide Sätze gewannen die entschlosseneren Ostbevernerinnen jeweils auf der Zielgeraden.

Es ist inzwischen normal, dass wir solche Spiele verlieren.

ASV-Trainer Suha Yaglioglu

Lautstark unterstützt wurden sie dabei von den BSV-Fans, die fast die Hälfte der rund 100 Zuschauer in der Neuen Halle ausmachten und zu jedem (ersten) Satzball aufstanden und so lange Lärm machten, bis der Durchgang eingetütet war. An diesem Abend hatte Senden ein Auswärtsspiel.

Das war jedoch nicht ausschlaggebend für die Niederlage. Im zweiten Satz traten die Schwächen des Gastgebers offen zutage – vor allem in der Annahme, die den starken Aufschlägen des BSV nur selten gewachsen war, aber auch im Angriff.

Im dritten Durchgang hätte Senden die Wende packen können, verdaddelte aber den Sechs-Punkte-Vorsprung und konnte auch eine danach noch erkämpfte Drei-Punkte-Führung zum 19:16 nicht nutzen. Dem BSV gelang erneut der Ausgleich. Beim Stand von 22:24 nahm Yaglioglu noch eine Auszeit – zu spät.

ASV: Decker, Kildau, Luther, Micke, Policnik, Schulte-Döinghaus, Stetzkamp, Stoll, Täger, Voosholz.

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