Volleyball: 3. Liga der Frauen
ASV Senden verliert auch „seltsames“ Rückspiel bei der SG Langenfeld mit 1:3

Senden -

Unzufrieden und ohne Punkte musste der ASV Senden aus Langenfeld wieder abreisen. Das Ziel, sich für die 0:3-Hinspielniederlage zu revanchieren, wurde klar verfehlt.

Sonntag, 26.03.2017, 14:03 Uhr

Keinen schönen Abend verbrachten Suha Yaglioglu und seine Spielerinnen – hier Anna Schulte-Döinghaus (v.l.), Susann Decker und Anna-Lena Voosholz – in Langenfeld.
Keinen schönen Abend verbrachten Suha Yaglioglu und seine Spielerinnen – hier Anna Schulte-Döinghaus (v.l.), Susann Decker und Anna-Lena Voosholz – in Langenfeld. Foto: Marco Steinbrenner

Den Ausgang der vorletzten Saisonpartie bei der SG Langenfeld hatten sich die Spielerinnen des Volleyball-Drittligisten ASV Senden ganz anders vorgestellt. Mit einem klaren Sieg wollte sich das Team von Trainer Suha Yaglioglu für die enttäuschende Leistung bei der 0:3-Hinspielniederlage revanchieren. Doch aus diesem Vorhaben wurde nichts. Nach nur 90 Minuten mussten die Gäste dem Absteiger zum 3:1 (25:23, 25:18, 18:25, 25:11)-Sieg gratulieren.

„Wir haben viele Fehler gemacht, schlecht gespielt und nur 50 Prozent unseres Leistungsvermögens abgerufen“, berichtete Yaglioglu, der kurzfristig auf seine Spielführerin Sara Stetzkamp verzichten musste. Die Mittelblockerin wirkte aufgrund einer Handverletzung nicht mit. „Sara hat uns wegen ihrer großen Erfahrung sehr gefehlt.“

Die Zuschauer sahen einen ausgeglichenen ersten Satz, den die Gastgeberinnen erst in der Endphase für sich entschieden. Beim Stand von 23:23 unterliefen den Yaglioglu-Schützlingen gleich zwei Annahmefehler hintereinander zum 23:25. Im zweiten Durchgang lag die ASV-Mannschaft zu Beginn zwar in Führung, doch am Ende des Satzes jubelten wieder die Spielerinnen aus Langenfeld über das 25:18.

Der Sendener Coach sprach von einem „seltsamen Spiel“, das nur im dritten Satz nach seinen Vorstellungen verlief. „Endlich hatten wir es geschafft, unsere Leistung abzurufen.“ Doch trotz des 25:18 reichte es nicht für die Wende, denn der vierte Durchgang begann mit vielen Annahmedefiziten der Yaglioglu-Mannschaft. Der deutliche Rückstand am Anfang konnte nicht mehr aufgeholt werden (11:25).

ASV: Altas, Decker, Kildau, Luther, Policnik, Schulte-Döinghaus, Voosholz, Täger, Stoll,

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