Handball: Bezirksliga Münster
HSG Ascheberg/Drensteinfurt reicht starke erste Halbzeit beim ASV Senden 2

Senden/Ascheberg -

Eine starke erste Halbzeit reichte der HSG Ascheberg/Drensteinfurt für den Sieg im Nachbarschaftsduell. Beim ASV Senden 2 gewann die HSG mit 29:25. Nach der Pause waren die Sendener bis auf zwei Tore rangekommen.

Montag, 27.03.2017, 05:03 Uhr

Die Sendener im Angriff: ASV-Spieler Bent Jebsen kommt gegen den Ascheberger Christian Nübel zum Wurf.
Die Sendener im Angriff: ASV-Spieler Bent Jebsen kommt gegen den Ascheberger Christian Nübel zum Wurf. Foto: Steinbrenner

Die Bezirksliga-Handballer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt haben die kleine Chance auf den Klassenerhalt gewahrt. In Abwesenheit ihres Trainers Volker Hollenhorst (Urlaub) gewann das von Willi Kleibolt betreute Team am Sonntagnachmittag in der Alten Halle des Sportparks gegen das Schlusslicht ASV Senden  2 mit 29:25 (19:12). „Aufgrund der sehr starken Leistung in den ersten 30 Minuten ist der Sieg auf jeden Fall verdient“, freute sich Kleibolt. Auf der anderen Seite war ASV-Coach Giedrius Cerniauskas enttäuscht, „dass wir heute gegen einen personell dezimiert angetretenen Gast nicht zwei Punkte eingefahren haben“.

Durch eine sehr starke Anfangsphase legten die Gäste frühzeitig den Grundstein zum Auswärtssieg. „Wir hatten Probleme in der Abwehr und waren nicht aggressiv sowie präsent genug“, analysierte der Sendener Trainer den schnellen 2:6-Rückstand. Auf der anderen Seite hatte Kleibolt beobachtet, „dass unsere Abwehr zunächst astrein gearbeitet hat. Im Angriff haben wir ruhig gespielt und unsere Chancen sehr gut genutzt“. Mit einem 19:12-Vorsprung ging die HSG-Sieben in die Kabine. Eine Vorentscheidung war damit gefallen.

So sah es zumindest aus, doch die Verbandsliga-Reserve des ASV wollte sich ausgerechnet im Nachbarschaftsderby nicht abschlachten lassen. Eine deutliche Leistungssteigerung führte dazu, dass der Rückstand zwischenzeitlich nach 48 Minuten sogar bis auf zwei Tore (20:22) reduziert werden konnte. „Unsere Deckung stand in dieser Phase nicht mehr so gut“, sagte Kleibolt. Außerdem sei es der HSG-Mannschaft nicht mehr gelungen, „ausreichend Druck auf die Sendener Abwehr auszuüben“.

Zur Wende reichte es für die Gastgeber allerdings nicht mehr. „Schade, denn es war heute mehr möglich“, ärgerte sich Cerniauskas nach dem Schlusspfiff. Auf der anderen Seite freute sich Aushilfstrainer Kleibolt über die zwei Punkte. Vier Begegnungen vor dem Saisonende bleibt der Rückstand der HSG auf den Sechstplatzierten Eintracht Hiltrup bei fünf Zählern.

ASV 2: Eckey, Krause – Kotscha (9), Jebsen (5), Stünke (4), Honerkamp (2), Luft (2), Hildebrand (1), Adorf (1), Walkenhorst (1), Kretschmer, Lockmann. HSG: Sevenich – Kramm (8), Kleibolt (7), Nübel (6), Zartner (4), Pannott (3), Möllers (1), Hattrup.

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