Handball: Verbandsliga 2
ASV Senden siegt locker gegen HSG Vest Recklinghausen

Senden -

Ein haushoher Sieg im Schongang: Mit einem 34:18 schickte der ASV Senden die HSG Vest Recklinghausen in die Landesliga. Die riesengroße „Spitzengruppe“ ist wieder enger zusammengerückt.

Montag, 01.05.2017, 06:05 Uhr

Die Gegenwehr war überschaubar für den ASV Senden. In dieser Szene setzt sich Rückraumspieler Jens Giesbert (hi.) durch.
Die Gegenwehr war überschaubar für den ASV Senden. In dieser Szene setzt sich Rückraumspieler Jens Giesbert (hi.) durch. Foto: Marco Steinbrenner

Schwerstarbeit sieht anders aus. Im Schongang feierten die Verbandsliga-Handballer des ASV Senden einen ungefährdeten Heimsieg gegen die HSG Vest Recklinghausen und schickten die Gäste durch diesen Erfolg zurück in die Landesliga . Das Team von Trainer Slawomir Cabon setzte sich mit 34:18 (16:8) durch und kam ganz locker zu zwei weiteren Punkten. Trotz des zwölften Saisonsiegs bleibt die Cabon-Sieben auf dem siebten Tabellenplatz, verkürzte jedoch den Rückstand zum Spitzenreiter HSC Haltern-Sythen auf drei Punkte. „Wir wollen die beiden letzten Spiele noch erfolgreich gestalten“, sagt der ASV-Trainer im Hinblick auf die Duelle beim Fünften HC TuRa Bergkamen (6. Mai) und gegen den Liga-Primus aus Haltern-Sythen (13. Mai). „Die ersten sieben Teams sind so eng zusammen. Ich weiß gar nicht, welche Konstellationen eintreffen müssen, damit wir noch Meister werden“, so Cabon weiter.

Der Gegner aus Recklinghausen, mit lediglich acht Feldspielern sowie zwei Torhütern angereist, war jedenfalls kein geeigneter Maßstab. Nach nur zehn Minuten und einer 6:2-Führung hatten die Gastgeber bereits die Weichen auf Sieg gestellt. Zur Pause wurde der Vorsprung auf acht Treffer (16:8) ausgebaut. Nach einer kleinen Schwächephase zu Beginn der zweiten 30 Minuten fingen sich die ASV-Akteure wieder und setzten sich am Ende mit 16 Toren Unterschied durch.

„Was soll ich großartig zu dieser Begegnung sagen?“, fragte Cabon unmittelbar nach dem Schlusspfiff. „Recklinghausen hat die Angriffe sehr lange ausgespielt. Sonst wären, gerade in der ersten Halbzeit, sicherlich noch mehr Tore möglich gewesen.“

Bei einer geschlossenen Sendener Mannschaftsleistung ragte kein ASV-Akteur heraus. Sämtliche zwölf Feldspieler trugen sich gegen Vest Recklinghausen in die Torschützenliste ein. Die beiden Torhüter, Christoph Chwalek und Jonas Rottstegge, standen jeweils 30 Minuten zwischen den Pfosten. Beide gefielen an diesem Abend mit guten Paraden.

ASV: Chwalek, Rottstegge – Hintze (6), Kuhlmann (5), Mühlhoff (4), Starke (4), Wieczorek (3), Schrief (2), Richter (2), Micke (2), Giesbert (2), Schürkamp (2), Nolte (1), van de Pol (1).

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