Leichtathletik: Laufsport Senden
Am Ziel ihrer Wünsche

Senden -

Zum ersten Mal 42,195 Kilometer am Stück: Die Sendenerin Sandra Paskert-Hartmann lief in Düsseldorf ihren ersten Marathon. Der Ehrgeiz hatte sie gepackt, als Ehemann Thomas in Münster erfolgreich seinen ersten Marathon hinter sich gebracht hatte.

Mittwoch, 03.05.2017, 20:05 Uhr

Familienbande: Mit einem selbstgemalten Banner überraschten die Töchter Merle (l.) und Lea ihre Eltern Sandra Paskert-Hartmann und Thomas Paskert nach dem Marathon durch die Landeshauptstadt.
Familienbande: Mit einem selbstgemalten Banner überraschten die Töchter Merle (l.) und Lea ihre Eltern Sandra Paskert-Hartmann und Thomas Paskert nach dem Marathon durch die Landeshauptstadt. Foto: privat

Zum ersten Mal 42,195 Kilometer am Stück: Die Sendenerin Sandra Paskert-Hartmann lief in Düsseldorf ihren ersten Marathon – nach 4:13:33 Stunden war sie am Ziel. Der Ehrgeiz hatte sie gepackt, als Ehemann Thomas im vergangenen Herbst in Münster erfolgreich seinen ersten Marathon hinter sich gebracht hatte. Nun wollte sie es auch wissen.

„Ich hätte nie gedacht, dass ich so lange und soweit laufen kann“, meinte sie jetzt nach dem Überqueren der Ziellinie in Düsseldorf. „Aber das kontinuierliche Training mit den Sportlern des Laufsport Sendens hat mich entscheidend vorangebracht.“

Doch nicht nur der Laufvereinigung der Stevergemeinde, sondern auch ihrem Vierbeiner ist Sandra Paskert-Hartmann zu Dank verpflichtet: „Als Hundebesitzer bin ich schon immer viel in der freien Natur unterwegs gewesen. Ich habe den Hundegang, die Liebe zur Natur und meine sportlichen Ambitionen einfach verbunden.“

Sie selbst und Hund „Milow“, ein Flat Coated Retriever, wurden ohne Probleme in die Sendener Laufgruppe integriert. „,Milow kommt jetzt oft auf den Kurz- und Mittelstrecken mit. Er freut sich schon, wenn wir den Weg zum Sportpark einschlagen und er in der großen Gruppe mitlaufen darf.“

Mit dem Laufen angefangen hatte die Sendenerin im Sommer 2012 gemeinsam mit einigen Freundinnen. Ein Jahr später war sie beim Staffellauf beim Münster Marathon dabei. Es folgten Halbmarathons in Coesfeld, Nordkirchen und Dortmund. Besonders gut in Erinnerung hat sie ihre Teilnahme am „Steinhart 500“ in Steinfurt über 28 Kilometer. „Dort lief ich sogar auf den ersten. Platz meiner Altersklasse in 2:45:46 Stunden.“

In Düsseldorf wurde sie auf der Strecke von ihrem Ehemann Thomas begleitet. „Auch wenn ich zwischendurch gedacht habe ,Das schaffst du nie‘, muss ich jetzt feststellen, dass ich nicht nur ein neues Körperbewusstsein und strammere Waden bekommen habe, sondern auch auf den Punkt genau fit für den Marathon war“, resümierte die glückliche Marathon-Novizin.

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