Fußball: Budenzauber
Alt, aber oho – Autohaus-Weber-Cup

Lüdinghausen -

Am Samstag und Sonntag (6./7. Januar) richtet Union Lüdinghausen den „Autohaus-Weber-Cup“. Zumindest unter diesem Namen findet das Traditionsturnier für Alt-Herren- und Altliga-Teams zum letzten Mal statt.

Montag, 01.01.2018, 16:01 Uhr

Union Lüdinghausen verlor 2017 beim Altliga-Wettbewerb das kleine Finale gegen Westfalia Herne.
Union Lüdinghausen verlor 2017 beim Altliga-Wettbewerb das kleine Finale gegen Westfalia Herne. Foto: mast

Die schlechte Nachricht gleich vorweg: Den „Autohaus-Weber-Cup“ des SC Union Lüdinghausen wird es am Samstag und Sonntag (6./7. Januar) zum letzten Mal geben. Aus dem ganz einfachen Grund, dass der Titelsponsor das gleichnamige Unternehmen in andere Hände gibt. Christian Wünning , Organisator des traditionsreichen Budenzaubers für Ü 32- und Ü 40-Fußball-Mannschaften in der Realschulhalle, hofft aber auf eine Fortsetzung über 2018 hinaus. Mit Unterstützung des Weber-Nachfolgers oder eines anderen Gönners: „Es wäre doch zu schade, wenn wir nach über 20 Jahren aufgeben müssten.“

Die kommende Auflage findet indes nach bewährter Art statt: Am Samstag steigt ab 12 Uhr das Alt-Herren-Turnier, tags darauf ab 11 Uhr an gleicher Stelle der Altliga-Wettbewerb. Jeweils zehn Mannschaften, verteilt auf zwei Gruppen, nehmen am „Autohaus-Weber-Cup“ teil. Gruppe A bei den über 32-Jährigen bilden der HSV Hüwel, der SSV Lüdenscheid, Eintracht Datteln (sprang kurzfristig für den FC Marl ein), SuS Olfen und Adler Buldern. In Gruppe B treffen Gastgeber Union Lüdinghausen, die SG Selm, SW Meckinghoven, Titelverteidiger Fortuna Seppenrade und Westfalia Vinnum aufeinander.

Titelverteidiger Fortuna Seppenrade

Und wie sehr würde es Wünning schmerzen, den Siegerpokal am Samstag wie vor zwölf Monaten ausgerechnet dem Erzrivalen aus dem Rosendorf zu überreichen? „Gar nicht“, lacht Wünning, Seppenrade sei nun mal Anfang 2017 die beste Mannschaft gewesen.

An Tag zwei wetteifern die TSG Dülmen, der VfL Senden, Preußen Hochlarmark, der FC Marl, der ETuS Haltern (Gruppe A), der HSV Hüwel, der SSV Lüdenscheid, SW Meckinghoven, der TuS Henrichenburg und Westfalia Herne (Gruppe B) um die Hallenkrone. 2016 und 2017 hieß der Sieger VfL Senden. Ausrichter Union, diesmal bei den „Jüngeren“ im Einsatz, belegte im Vorjahr den vierten Platz.

Gespielt wird an beiden Tagen nach den kombinierten Fußball-/Futsal-Regeln. Wünning – an der Stelle Traditionalist – kann dem „stumpfen“ neuen Spielgerät wenig abgewinnen, fügt sich aber den Vorgaben des Verbandes.

Dritte Halbzeit besonders wichtig

Einen besonderen Stellenwert habe an der Tüllinghofer Straße die dritte Halbzeit, wie der Orga-Chef ausführt: „Alte Bekannte treffen, hinterher gemeinsam ein Bierchen trinken – auch das macht das Turnier bei den teilnehmenden Vereinen so beliebt.“ Gerade wenn man sich vorher auf dem Parkett noch beharkt habe: „Bei uns geht es vielleicht nicht ganz so hitzig zu wie bei den Senioren. Einen gesunden sportlichen Ehrgeiz haben aber sowohl die Alten Herren als auch die Altliga-Teams.“

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