Volleyball: WDM
Unverhofft kommt oft – ASV-Nachwuchs löst DM-Ticket

Senden -

Damit hatten die Verantwortlichen des ASV Senden nicht wirklich gerechnet: Bei den Westdeutschen Meisterschaften erreichte die U 16 das Endspiel – und freut sich auf den Zugabenteil Mitte Mai.

Dienstag, 17.04.2018, 18:04 Uhr

Der ASV-Nachwuchs freut sich über Platz zwei bei den Westdeutschen Meisterschaften und die Qualifikation für die nationalen Titelkämpfe.
Der ASV-Nachwuchs freut sich über Platz zwei bei den Westdeutschen Meisterschaften und die Qualifikation für die nationalen Titelkämpfe. Foto: ASV Senden

Die U 16-Volleyballerinnen des ASV Senden sind Westdeutscher Vize-Meister. „ Ein bisschen überrascht über diesen Erfolg waren wir schon“, berichtet Stefanie Venghaus, die zusammen mit Coach Suha Yaglioglu das Team am Wochenende in Aachen betreute. Die Vorbereitung sei alles andere als optimal verlaufen: Etliche Spielerinnen waren in den Osterferien, trainiert wurde kaum.

Doch unverhofft kommt oft: Bärenstark meisterten die Sendenerinnen den Turnierauftakt. Die Vorrundenspiele gegen den USC Münster (2:0) sowie den VC Minden (2:1) entschied der ASV für sich und erreichte als Gruppenerster die Zwischenrunde. Dort lief es ähnlich gut. Senden schlug Human Essen in zwei Sätzen und stand somit im Halbfinale.

Senden überrascht Hoxfeld

Dort hieß der Gegner RC Borken Hoxfeld, der sich als NRW-Liga-Erster direkt für die Westdeutschen Meisterschaften (WDM) qualifiziert hatte (während sich der ASV als Fünfter durch die B-Quali kämpfen musste). Das Spiel war lange eines auf Augenhöhe. Erst spät setzte sich der ASV in beiden Durchgängen ab. Zuspielerin Lea Venghaus hatte einen Sahnetag erwischt und ihre Nebenleute optimal eingesetzt. Mia Kirchhoff und Christina Greiwe waren über die Mitte kaum zu bremsen, die Außenangreiferinnen Lilli Daubert und Merle Paskert punkteten ebenfalls mit harten Schlägen. Hinzu kam Evelyn Hases Aufschlagserie in der entscheidenden Phase dieser Begegnung. Wieder hieß es 2:0 (25:16, 25:16) für die jungen Sendenerinnen, die dadurch nicht nur das Ticket fürs Finale gegen Gastgeber PTSV Aachen buchten, sondern sich überdies für die Deutsche Meisterschaft Mitte Mai im sächsischen Dippoldiswalde qualifizierten.

Im Endspiel begann die Yaglioglu-Sechs nervös und knüpfte nicht ganz an der starken Leistung aus den Partien zuvor an. Aachen gewann Satz eins mit 26:24, ehe die ASV-Mädchen wieder ins Spiel fanden und im zweiten Durchgang deutlich mit 25:13 triumphierten. Im Tiebreak unterliefen Senden zu viele Eigenfehler, 13:15 hieß es am Ende. Trotzdem überwog beim ASV-Tross die Freude über das tolle Abschneiden und die DM-Quali.

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